IBF-10.Jahrgang

10. Jahrgang
Förder- / Forderkurse
- Deutsch
- Mathematik
- Englisch

Naturwissenschaftlicher Bereich
- Informatik

Sportlich-künstlerischer Bereich
- Sporthelferausbildung
- Medienscouts

Berufsorientierung und gesellschaftspolitischer Bereich
- Der Mensch (Psychologie)

Ebenfalls aus dem jahrgangsübergreifenden Angebot wählbar:
- Kammerorchester
- EventIGS
- IGSPress
- CaterIGS
- BücherIGS


Deutsch

Dieser Kurs wendet sich an Schüler und Schülerinnen, die die Grundlagen der deutschen Sprache wiederholen, festigen und vertiefen wollen. Es werden Angebote gemacht in den Bereichen Leseförderung, Weiter-entwicklung der Schreibkompetenz einschließlich Rechtschreibung, Reflexion über Sprache und Sprachgebrauch, Umgang mit Texten und Medien sowie Texterschließung.

Lesefertigkeiten: Es geht um eine Optimierung des Lesenkönnens und um das Training von technischen Basisfertigkeiten. Mit gezielten Übungen wird zur Automatisierung von einfachen Lesevorgängen beigetragen.
Lesestrategien: Die Schüler und Schülerinnen trainieren Arbeitsroutinen beim Umgang mit Texten, die es ihnen ermöglichen, aufgaben- und zielbezogen zu lesen. Was erkennst du auf den ersten Blick? Was weißt du nach dem ersten Überfliegen des Textes? Was machst du, um alles zu verstehen? Was ist besonders wichtig? Wie kannst du den Inhalt zusammenfassen? Wie war der Text? usw.
Neben der Förderung des Lesens werden auch Angebote zur deutschen Rechtschreibung (Satzzeichen, Groß- und Kleinschreibung, getrennt oder zusammenschreiben, Silbentrennung, kurze und lange Vokale) zum Sprachgebrauch (Wortarten, Modus, Aktiv und Passiv, Satzreihe, Satzgefüge und Satzglieder) und zum Schreiben (Inhaltsangaben, Sachtexte, Erzähltexte und Dramenszenen erschließen) gemacht.

Ziel des Kurses ist das Stärken der sprachlichen Handlungsfähigkeit. Zur Erreichung des Zieles werden eigenverantwortliche, individualisierte und forschende Formen des Lernens, handlungs- und medienorientierte Lernzugänge, vielfältige Formen der Textproduktion, Testüberarbeitung und Präsentation gewählt. Die Themenauswahl orientiert sich an den Unterrichtseinheiten des 9. Jahrgangs.


Mathematik

(Förder-/Forderkurs)

Individuell: Die Schülerinnen und Schüler können in diesem Kurs selbstgewählte Themen bearbeiten oder Inhalte erarbeiten, die ihnen vom Fachlehrer vorgeschlagen wurden. Dabei steht ihnen ein Materialpool zur Verfügung aus dem sie individuell wählen können. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält eine Materialliste zu Beginn des Kurses.
Begabungsförderung: Die Schülerinnen und Schüler können in diesem Kurs unterschiedliche Kompetenzen erwerben, die es ihnen ermöglichen, ihre Note zu festigen oder zu verbessern. Des Weiteren werden sie, bei Problemen vom Kurslehrer unterstützt oder sie lösen Probleme in Partner und Gruppenarbeit.
Egal ob die Schülerinnen und Schüler im E oder G Kurs sind, für Alle ist geeignetes Material vorhanden. Die Schülerinnen und Schüler sollten aber die Bereitschaft mitbringen, ihre Leistungen in Mathematik zu festigen oder zu verbessern wollen.


Englisch

(Förder-/Forderkurs)

Die Schüler/innen erhalten –unabhängig von ihrer Kurszugehörigkeit- die Gelegenheit ihre individuellen Schwächen im Fach Englisch aufzuarbeiten bzw. ihre besonderen Fähigkeiten im Fach Englisch weiterzuentwickeln.

Bezogen auf die nachfolgend beschriebenen Inhalte kommt der Kurs jedoch insbesondere für gute G-Kurs-Schüler (die evtl. einen Kurswechsel anvisieren) bzw. schwächere E-Kurs-Schüler in Frage.

Grundsätzlich sollte jeder Schüler/jede Schülerin mit Hilfe seines/ihres Fachlehrers ein eigenes „Lernprogramm“ entwickeln.In welchen Bereichen liegen meine Schwächen? (z.B. Grammatik/ Textverständnis/Schreiben...) - In welchen Bereichen könnte ich über den „normalen Unterrichtsrahmen“ hinaus
tätig werden? (z.B. eigenständig eine Lektüre durcharbeiten und diese dann den anderen vorstellen...)

Die Lehrerin/ der Lehrer gibt Hilfestellung, macht Vorschläge, liefert (zusätzliche) Materialien, mit denen die Schüler/innen arbeiten können.
Dies geschieht im Optimalfall auf individueller Ebene oder in Partnerarbeit, kann jedoch auch punktuell als Gruppenunterricht durchgeführt werden (z.B. wenn mehrere Schüler/innen das gleiche „Problem“ bearbeiten möchten).

Gefragt ist also die Eigeninitiative der Schülerin/des Schülers, sich ihre Stärken bzw. Schwächen bewusst zu machen und diese den IBF-Lehrern vor Beginn des Kurses zu schildern. So kann dieser Kurs effektiv für den einzelnen Schüler/die einzelne Schülerin gestaltet werden.


Informatik (Gischler)

Wer Spaß hat am Nachdenken, Probleme lösen und Struktur geben ist hier genau richtig! Auch wer gerne Sachen ausknobelt, ist hier gerne gesehen.
Gleichermaßen für Mädchen und Jungen geeignet, Hauptsache du denkst gerne.

Unsere Themen: Wie lässt man einen Computer das machen was man will - Einführung in die ProgrammierungWie arbeitet eine Platine - Aufbau und Funktionsweise eines Computers 
Was darf man, was sollte man dürfen und was besser nicht - Ethik in der Technik

Wer nur spielen will - ist hier leider komplett falsch (auch wenn man an PCs auch spielen kann).


Sporthelferausbildung

Die Sporthelfer werden im 9. und 10. Jahrgang im Rahmen der Individuellen Begabungsförderung (IBF) nach den Vorgaben des Landessportbundes ausgebildet.

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich dabei mit der Zielgruppe (5.-8. Klasse) auseinander, reflektieren aber auch die eigenen Interessen und Stärken, um diese für die Schulgemeinschaft einzusetzen. Dazu gehört das Durchführen und Kennenlernen von traditionellen und neuen Sportangeboten, verbunden mit einem Perspektivwechsel vom „Sportkonsumenten“ hin zum Übungsleiter. Die Jugendlichen werden hierbei bei der Planung und Durchführung der Ausbildung mit einbezogen. So organisieren sie Übungseinheiten in ihrer Lieblingssportart und führen diese in der 5.-8. Klassenstufe durch. Ideen für einen organisierten Pausensport werden gesammelt, geplant, beworben und in der Mittagspause (unter Aufsicht) realisiert. Bei jahrgangsübergreifenden Turnieren bilden die Sporthelfer die Schiedsrichterteams und sorgen für einen reibungsfreien und fairen Spielverlauf.

Vielfältige Kompetenzen werden bei der Sporthelferausbildung geschult:
– Auftreten und Reden vor einer Gruppe
– Respektvoller, aufmerksamer und zugewandter Umgang mit den Aktiven
– Organisation von Bewegungsangeboten unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten
– Planung, Organisation, Durchführung und Evaluation von Aktivitäten
– Einsatz der eigenen Stärken für die Schulgemeinschaft

Die Sporthelfer engagieren sich an der IGS Bonn-Beuel...
...in der Mittagspause als Ideengeber und Unterstützer.


Medienscouts

Die Medienscouts werden im 10. Jahrgang ausgebildet, indem sie selbst Module zu allen aktuellen und für die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen relevanten Aspekten der Medien erstellen und ihr Wissen an alle anderen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 handlungsorientiert weitergeben.

Vorgaben zur Medienbildung
Die Legitimation leitet sich aus dem Beschluss der Kultusministerkonferenz (8. März 2012) zur „Medienbildung in der Schule“ ab. Medienbildung ist mit dieser Vorgabe als „Pflichtaufgabe“ schulischer Bildung verankert. Die schulische Medienbildung versteht sich als dauerhafter, pädagogisch strukturierter und begleiteter Prozess der konstruktiven und kritischen Auseinandersetzung mit der Medienwelt. Sie zielt auf den Erwerb und die fortlaufende Erweiterung von Medienkompetenz, also jener Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozial verantwortliches Handeln in der medial geprägten Lebenswelt ermöglichen. Sie umfasst die Fähigkeit, sich verantwortungsvoll in der virtuellen Welt zu bewegen, die Wechselwirkung zwischen virtueller und materieller Welt zu begreifen und neben den Chancen auch die Risiken und Gefahren von digitalen Prozessen zu erkennen (vgl. Kultusministerkonferenz (Hrsg.), 2012, S. 3).

Didaktische Begründung:
Die Konzeption begründet sich zum einen auf die lernpsychologische Erkenntnis, dass Schülerinnen und Schüler durch das Lehren und Unterrichten auch selbst am besten lernen. Somit werden die Medienscouts durch die Durchführung der Module in den Klassen selbstsicher im Umgang mit den Themen und verinnerlichen dessen Inhalte noch intensiver. In der Auseinandersetzung mit den jüngeren Schülerinnen und Schülern während der Durchführung der Module erlangen die Scouts noch weitere Fertigkeiten, wie das Reden und Präsentieren vor Gruppen, respektvolle Interaktion mit Schülergruppen, Problemlösefähigkeiten bei Konflikten, Kreativität bei der Erstellung von Präsentationen und Kooperationsfähigkeit bei der Arbeit in Gruppen. Werden die selbst präsentierten Modulinhalte in parallelen Klassen vorgestellt, können dabei die Inhalte und Methoden evaluiert und, wenn notwendig, optimiert werden.
Auf der Seite der Lerngruppen von Klasse 5-10 erleben die oft jüngeren Schülerinnen und Schüler die Medienscouts als Vorbilder und schülernahe, authentische Botschafter in Sachen Medien. Oft sind die Medienscouts auch als Anwender, die mit aktuellen Trends gehen oder aber diese bewusst und begründet vermeiden, ohnehin auf einem aktuelleren Stand als eine Lehrkraft. Auch Nachfragen in den Pausen sind somit möglich, wenn ein Schüler zurzeit keine Lehrkraft zur Beratung hinzuziehen möchte.
Am Ende des Schuljahres bekommt jeder Medienscout ein Zertifikat über die erworbenen Kompetenzen und vergrößert damit seine Chancen im weiteren beruflichen Werdegang.

Struktur der Medienscoutausbildung
Im Rahmen der individuellen Begabungsförderung (zwei Ergänzungsstunden pro Woche) werden die Medienscouts ausgebildet und gehen in die Klassen, um ihr Wissen den anderen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe zu vermitteln. Die Scouts erhalten somit im Rahmen ihrer Stundentafel die Ausbildung, so dass keine anderen Schulfächer oder ihre Freizeit- und Pausenzeiten beeinträchtigt sind.

Die gesamte Ausbildung und die Lehreinheiten für die Klassen bestehen aus 5 Modulen, wobei ein Modul altersgerecht in jedem Jahrgang durchgeführt wird. Aktuelle Entwicklungen werden jedoch immer mit einbezogen, sodass Inhalte und die jeweilige Durchführung flexibel gestaltet werden können.

In einer ca. 4-monatigen Phase werden zunächst die angehenden Medienscouts selbst ausgebildet. Innerhalb dieser Phasen werden auch für die gesamte Sekundarstufe zweistündige Unterrichtseinheiten geplant. Darüber hinaus lernen die Scouts unterschiedliche Präsentationsmethoden und Möglichkeiten, die Zielgruppe mit einzubeziehen. Außerdem werden Rollenspiele zur Konfliktbewältigung bei Vorfällen wie z.B. Cybermobbing durchgeführt.

Nach der Schulungsphase wird in Absprache mit den Tutoren ein Terminplan erstellt, wann welche Medienscouts im Rahmen der Unterrichtszeit in die Klassen gehen, um die Unterrichtseinheiten durchzuführen. Zwischendurch werden die Einheiten reflektiert und ggf. angepasst.


Der Mensch

Am Anfang sind Fragen und Neugierde…

Wie entwickelt sich der Mensch von der Zeugung bis zum Tod? Wie kann man diese Entwicklung sinnvoll unterstützen? Welche Bedeutung haben hier z.B. Lese-und Spielangebote?

Sind alle Vorurteile uns immer bewusst? Wie kann man auch die uns nicht bewussten Vorurteile erfassen bzw. messen? Was ist ein IAT?

Wie funktioniert psychologische Forschung? Wie laufen z.B. psychologische Experimente ab? Welche bekannten Experimente gibt es in der Psychologie? Wie plane und setze ich eigene Experimente um? Wie beobachte ich systematisch? Wie führe ich Interviews durch?

Was macht die Oberstufe in Psychologie? In welchen Schulformen an Berufskollegs spielt Psychologie noch eine Rolle? In welchen Bereichen arbeiten Psycholog*innen so alles? Was machen sie dann da konkret?

Was macht Menschen aus, die sich für ihre Mitmenschen mutig einsetzen? Wann hilft der Mensch in einer Notsituation und wann eher nicht? Wie kann man Hilfsbereitschaft und Zivilcourage im Alltag steigern? Wie kann ich Zivilcourage trainieren?

Träume ich? Was passiert beim Träumen? Wieso träumt der Mensch eigentlich?

Was macht eine gelungene Kommunikation aus? Was passiert in Gruppen?

Welche psychische Störungen gibt es?
Wie versuchen Psychologen hier zu helfen? Was ist z.B. eine PTBS? Was ist Schizophrenie? Was ist Borderline? Was macht eine Depression aus? Wie wurden Menschen mit psychischen Erkrankung früher behandelt? Welche Therapien gibt es? Wie funktionieren diese Therapien?

Was ist Intelligenz? Was ist Kreativität? Was macht eine charismatische Person aus? Wie versuchen Psycholog*innen diese Merkmale zu erfassen?

Was schützt die psychische Gesundheit? Wie kann ich besser mit Stress und Belastung umgehen? Wie meistern resiliente Menschen Krisen? Wie kann ich mich besser entspannen oder lernen?


Sind dies auch Eure Fragen?


In diesem Kurs können wir auf diese und auch auf andere psychologische und pädagogische Fragestellungen und praktische Probleme Antworten und Lösungen suchen und finden. Wir werden dann diese auch in konkret-praktische Aktionen und Projekte überführen. Dabei werdet Ihr Euch z.B. über Ergebnisse wissenschaftlich arbeitender Psychologen informieren, "echte" Sozialpädagogen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe interviewen oder auch selber forschen und zum Beispiel ein Experiment durchführen. Kleine Erlebniseinheiten, Rollenspiele und Übungen kommen auch immer wieder vor. Auch Film- und Fallanalysen werden erlebbar werden.

Der Kurs ist auf ein Jahr ausgelegt – wir werden dann aber in den ersten beiden Wochen die Themen und Methoden gemeinsam festlegen.
Was könnte also hier konkret gemacht werden?-vielleicht unternehmen wir eine Exkursion in die Bonner Psychiatrie und erfahren Wichtiges über deren Geschichte

- ihr könnt Euch vielleicht wieder selber als Proband psychologischer Forschung der Uni Bonn erleben
(die Fachschaft Psychologie der IGS Bonn-Beuel und das sozial- und rechtspsychologische Institut kooperieren seit einigen Jahren - hier gab es zum Beispiel Forschungen bezüglich des Erkennens von Lügen bei Zeugenaussagen vor Gericht, der Entwicklung eines Verkehrsmündigkeitstests für Jugendliche oder der Erfassung unbewusster Vorurteile) – wenn dies dieses Jahr nicht klappt, dann planen wir einfach eigene Experimente und setzen diese mit Mitschüler*innen um

- ihr könntet Bildungsgänge von Berufskollegs im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens kennen lernen und bei Interesse hier auch hospitieren (z.B. in einer Fachoberschule, Höheren Berufsfachschule oder Berufsfachschule)

Die Theorie-Praxis-Vernetzung wird im Mittelpunkt stehen. Praktische Erfahrungen könnten also innerhalb des Kurses, der Schule und durch Begegnungen mit Profis aus dem Bereich des Sozialwesens gemacht werden.

Wer sich also für psychologische, pädagogische, sozialpädagogische Themen, Berufsausbildungen, Studiengänge und konkret pädagogisch-psychologisches Handeln und Reflektieren interessiert, wäre hier in diesem Kurs genau richtig.

"Ganz nebenbei" werden auch zentrale Kompetenzen in diesem Kurs trainiert, welche z.B. im Fach Deutsch eine hohe Bedeutung haben (z.B. präsentieren und referieren, erörtern, argumentieren, Bezüge und Überleitungen ausformulieren, Filmanalyse, das Denken in Metaphern, innere Eindrücke in Sprache übersetzen, Menschen überzeugen, Kommunikationsprozesse aktiv gestalten....)


Ein Kurzkonzept mit dem Schwerpunkt der psychologischen FORSCHUNG könnte wie folgt aussehen:
„Sich als psychologische Forscher*in ausprobieren - probieren geht manchmal über studieren“

Ihr könnt in diesem Kurs z.B. eigene psychologische Experimente planen, umsetzen und reflektieren. Ebenso könnt ihr Euch als Interviewer erproben, systematische Beobachtungen erlernen oder verschiedenen Arten psychologischer Tests kennenlernen und auswerten.

Dieses Kurskonzept könnte folgenden Ablauf haben:

1. Einführung: Was macht Psychologie als Wissenschaft aus? Welche bekannten Versuche gibt es hier zum Beispiel?
2. Die wichtigsten Forschungsmethoden in der Psychologie kennen lernen
3. Wieso Korrelationen keine Kausalbeziehungen darstellen - typische Fehler in der Forschung im Überblick
3. Von der Idee, über die Recherche und wissenschaftlichen Hypothesenbildung hin zur konkreten methodischen Planung, Umsetzung, Reflexion und Weiterentwicklung

-->Überblick bezüglich der typischen Vorgehensweise in diesem Kurs, nachdem ihr Psychologie als Wissenschaft kennen gelernt habt:

- Finden einer wissenschaftlichen Fragestellung (z.B. Wie verändert sich das Denken im Laufe der kindlichen Entwicklung? Macht Medienkonsum "dumm" oder aggressiv? Wie kann man Vorurteile messen? Wer ist autonomer Frau oder Mann? Gibt es die perfekte Führungspersönlichkeit?...)
- Bildung von Hypothesen
- Operationale Definitionen zentraler Begriffe finden
- Ausschalten von Merkmalen, die das Ergebnis verfälschen könnten
- Bestimmung der Stichprobe und der Methodik
- Durchführung der Untersuchung
- Auswertung und Interpretation der gewonnenen Daten
- Formulierung von allgemeingültigen Aussagen in Anlehnung an bekannte Theorien

Dieser Kurs bereitet eine sehr gute Basis für die Oberstufe für das Fach Psychologie, da wir in diesem Kurs Zeit haben die Psychologie als Wissenschaft durch eigenes Tun kennen zu lernen. Dies stellt einen sehr anschaulichen und lebendigen fachlichen Zugang dar. Darüber hinaus sind wissenschaftliche Forschungsmethoden in Psychologie ganz zentral, so dass deutlich wird, was Psychologie als Fach sehr stark ausmacht!





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