Leistungsbewertung

1. Fächer mit schriftlichen Tests:

In die Bewertung fließen folgenden Beurteilungsbereiche ein:

- Schriftliche Arbeiten: Klassenarbeiten,
- Projektarbeiten, Präsentationen, Praxisarbeiten, wenn sie eine Klassenarbeit ersetzen dürfen
- Mündliche Prüfungen (in Englisch, Französisch, Spanisch, wenn sie einen Test ersetzen)
- Sonstige Leistungen im Unterricht: z.B. Mündliche Beteiligung, Heftführung

2. Fächer ohne schriftliche Tests:

In die Bewertung fließen folgende Beurteilungsbereiche ein:Schriftlich erbrachte Leistung: Skripte zu Präsentationen, Projektarbeiten, Heftführung, LernzielkontrollenMündlich erbrachte Leistung: mündliche Beteiligung im Unterricht, VorträgePraktisch erbrachte Leistung

3. Allgemein:

Die Lehrer*innen machen ihre Gewichtung der Leistungsbeurteilung im Rahmen der APO S I und der Schulabsprachen für die Schüler*innen ihrer Kurse zu Beginn des Schuljahres transparent und dokumentieren dies Im Kursheft oder Klassenbuch.

Sie geben ein Exemplar der Klassenarbeiten und eine Tabelle mit den Ergebnissen des Kurses an die Abteilungsleitung.

4. Notenverteilung für schriftliche Tests:

Verfahrensabsprache bei schriftlichen Tests:

Alle Schüler*innen bleiben bis zum Ende der Klassenarbeit im Raum. Ggf. muss für stille Beschäftigung für die gesorgt werden, die schneller fertig werden.

5. Regelungen zu den Klassenarbeiten in der Sek.1)

Basis: RdErl.d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung v. 20.06.2007 (ABl NRW S. 382) * eine schriftliche Arbeit wird nach Fachkonferenzbeschluss durch eine mündliche Prüfung (Englisch, WP- Französisch, IBF- Spanisch)oder eine praktische Arbeit (z.B. WP Te) ersetzt

6. Leistungsbewertung in heterogenen Lerngruppen:

In den Klassen der Gesamtschule arbeiten Schüler*innen unterschiedlichen Leistungsstandes zusammen. In derselben Klasse lernen sowohl Schüler*innen, die voraussichtlich den Hauptschulabschluss erreichen werden als auch potentielle Abiturient*innen sowie Kinder mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen. Daher ist es eine besondere Herausforderung, die Leistungsbewertung in Bezug auf die zu erwartenden Abschlüsse individuell gerecht zu gestalten.
Da zur Bewertung nur die Noten von 1-6 zur Verfügung stehen, muss der Spielraum für die Einzelnoten verschoben werden. Es muss in Bezug auf jeden an unserer Schule zu vergebenen Abschluss eine gute bis sehr gute Note erreicht werden können.

7. Kurszuweisungen:

a. in Erweiterungs- und Grundkurse

Neuzuweisung:
Die Klassenkonferenz entscheidet unter Berücksichtigung der Leistung in allen Fächern. Die Aufnahme in einen Erweiterungskurs
setzt mindestens befriedigende Leistungen in diesem Fach voraus.

Zeugnisnote 1,2, - Zugewiesener Kurs: E-Kurs
Zeugnisnote 3 - Zugewiesener Kurs: E-Kurs, eventuell G-Kurs
Zeugnisnote 4,5,6 - Zugewiesener Kurs: G-Kurs


Kurswechsel:
„Widersprechen die Eltern der Zuweisung zu einem Erweiterungskurs, rät die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer den Eltern, dem Konferenzbeschluss zu folgen; danach entscheiden die Eltern.
Widersprechen die Eltern der Zuweisung zu einem Grundkurs, entscheidet die Klassenkonferenz unter Berücksichtigung der von den Eltern vorgetragenen Gesichtspunkte.

b. in WP (Wahlpflichtbereich) und IBF (Individuelle Begabungsförderung)

WP:
Die Schüler*innen wählen mit ihren Eltern am Ende des 5. Jahrgangs nach Beratung durch die Klassenkonferenz und ggf. Tutoren und Beratungsteam, ob sie ab dem 6. Jahrgang Französisch als zweite Fremdsprache belegen. Alle übrigen Schüler*innen wählen am Ende des 6. Jahrgangs einen Kurs aus den Bereichen Naturwissenschaften (NW) und Arbeitslehre (AL).
Die gewählten Kurse werden in der Regel bis zum Ende des 10. Schuljahres belegt.
Eventuelle Kurswechsel sind zum Halbjahreswechsel nach Kursbeginn möglich.

IBF:
Die Schüler*innen wählen mit ihren Eltern jeweils zu Beginn des 8., des 9. und des 10. Schuljahres einen Kurs aus dem aktuellen Angebot zu IBF. Wird ein Sprachkurs angewählt, so läuft dieser mindestens bis zum Ende des 10. Schuljahres durch. Alle übrigen Kurse werden für den Zeitraum eines Jahres belegt.

Anhang: Rechtliche Grundlagen

der Zuweisungen zu den Anspruchsebenen und Kursen

BASS13-21 Nr.1.1 §19.4.1:
„Über die Aufnahme in einen Grundkurs oder einen Erweiterungskurs entscheidet die Klassenkonferenz. Die Entscheidung ist im
Zeugnis festzuhalten. Die Aufnahme in einen Erweiterungskurs setzt mindestens befriedigende Leistungen voraus; dabei soll die Klassenkonferenz auch die Leistungen in allen anderen Fächern und die Entwicklung des Lernverhaltens berücksichtigen.“

BASS 13-21 Nr.1.1 §19
19.4.4
„Widersprechen die Eltern der Zuweisung zu einem Erweiterungskurs…, rät die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer den Eltern, dem Konferenzbeschluss zu folgen; danach entscheiden die Eltern.
Widersprechen die Eltern der Zuweisung zu einem Grundkurs, entscheidet die Klassenkonferenz unter Berücksichtigung der von den Eltern vorgetragenen Gesichtspunkte.
19.4.3 Am Ende des ersten Halbjahres der Klasse 10 ist der Wechsel des Kurses nur in begründeten Ausnahmefällen möglich.

BASS 13-21 Nr.1.1 §19
(4) Der Unterricht auf zwei Anspruchsebenen (Grundebene, Erweiterungsebene) beginnt in Mathematik und in Englisch in Klasse 7, in Deutsch in Klasse 8 oder in Klasse 9, in einem der Fächer Physik oder Chemie in Klasse 9. In der ersten Klasse der Fachleistungsdifferenzierung beginnt der leistungsdifferenzierte Unterricht spätestens im zweiten Schulhalbjahr. Die Fachleistungsdifferenzierung kann in einzelnen Fächern in Form der Binnendifferenzierung in gemeinsamen Lerngruppen oder in Kursen der äußeren Fachleistungsdifferenzierung (Grundkurse, Erweiterungskurse) erfolgen; in den jeweiligen Fächern können jahrgangsweise auch unterschiedliche Differenzierungsformen gewählt werden. Das Differenzierungskonzept ist Teil des Schulprogramms.

BASS 13-21 Nr.1.1 §19

19.4.1 Über die Aufnahme in einen Grundkurs oder einen Erweiterungskurs oder die Zuweisung zu einer Anspruchsebene entscheidet die Klassenkonferenz. Unabhängig davon, ob der leistungsdifferenzierte Unterricht in Form der Binnendifferenzierung oder in Kursen äußerer Fachleistungsdifferenzierung erfolgt, ist die Entscheidung im Zeugnis festzuhalten. Die Aufnahme in einen Erweiterungskurs oder die Zuweisung zu einer Erweiterungsebene setzt mindestens befriedigende Leistungen voraus.

19.4.2 Bei der Bildung von Kursen ist darauf zu achten, dass Grund- und Erweiterungskurse jeweils eine angemessene Leistungsbandbreites aufweisen. Die Klassenkonferenz prüft jeweils am Schuljahresende, im Einzelfall auch am Ende des Schulhalbjahres, ob ein Wechsel des Kurses erforderlich ist.

Stand: WN, 20.06.18