Im Mittelpunkt stehen die Schüler*innen. Sie alle werden mit ihrer gesamten Persönlichkeit angenommen, gefördert und gefordert, so dass sie sich zu selbstständigen, teamfähigen und verantwortungsbewussten Menschen entwickeln.

Wir, die Eltern, die Schüler*innen und die Lehrer*innen fördern persönliche EntwicklungWir verstehen Vielfalt als Chance.

Wohlfühlen in der Schule betrachten wir als zentrale Grundlage für Freude an Leistung und Entwicklung.

Wir fordern und fördern Leistung auf vielfältigen Ebenen.

Individuelle Fähigkeiten sowie individuelle Entwicklungsbedarfe werden erkannt, benannt und gefördert.

Freiräume und Struktur gelten uns als Voraussetzung für Entfaltung.

Wir gestalten vertrauensvolle Beziehungen Toleranz, Respekt und Vertrauen sind für uns Basis für die gemeinsame Arbeit.

Wir kommunizieren gewaltfrei.

Wir benennen und reduzieren Angst und Diskriminierung.

Wir fördern Verantwortung für das eigene Leben und Lernen sowie für die Zusammenarbeit im Team.

Wertschätzung gilt für alle gleichermaßen.

Wir sind eine demokratische SchuleAlle Gruppen unserer Schule beteiligen sich an der Gestaltung des Schulalltags.

Unsere Entscheidungsprozesse sind transparent. Schüler*innen, Eltern sowie Lehrer*innen sind gleichberechtigt beteiligt.

Die demokratischen Strukturen unserer Schule bereiten die Schüler*innen auf ein selbstbestimmtes und verantwortliches Leben in unserer demokratischen Gesellschaft vor. Wir sind eine gesunde SchuleVielfältige Bewegungsangebote und eine gesunde Ernährung bereichern den Schulalltag.

Transparente Strukturen sorgen für entspannte Entscheidungs- und Arbeitsprozesse.

Gesundheitserziehung ist bei uns Schulfach.

Wir sind eine vernetzte SchuleWir kooperieren mit anderen Schulen, Behörden, Beratungsstellen, Vereinen und Firmen.

Durch unsere vielseitige Vernetzung sichern wir bestmögliche Bedingungen für die individuelle Entwicklung unserer Schüler*innen.

Wir entwickeln unsere Schule stetig weiterUnser Ziel ist eine in jeder Hinsicht barrierefreie Schule für alle, die hier arbeiten und lernen. Dies ist für uns eine ständige Aufgabe. Fehler sind Anlass zur Weiterentwicklung und Verbesserung.

Regelmäßiges Feedback führt uns zu Reflexion und Entwicklung.

Kontinuierliche Weiterbildung fördert die Professionalität des Kollegiums und ist für uns selbstverständlich.



Das Leitbild der IGS Bonn- Beuel ist für alle Mitglieder der Schulgemeinde Ausrichtung. In der integrierten Gesamtschule Bonn- Beuel arbeiten und lernen ca. 1400 Schüler*innen gemeinsam mit 130 Lehrkräften, einer Schulpsychologin, zwei sozialpädagogischen Fachkräften, etlichen Schulbegleiter*innen sowie weiteren Mitarbeiter*innen in Verwaltung und Mensa zusammen.

Für das Wirken der Schule ist die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Erziehungsberechtigten und Schule von wesentlicher Bedeutung. Die Eltern bereichern mit ihrer Lebenserfahrung und beruflichen Kompetenz die inhaltliche Entwicklung und beeinflussen durch offene Kommunikation das Klima der Schule positiv. Viele Eltern engagieren sich in der Organisation und Gestaltung der Schule.

Im Sinne einer aktiven Teilnahme an institutionellen Gremien werden die Schüler*innen in besonderer Weise an die Mitwirkung im Schulleben herangeführt und leisten eigenständige Beteiligung an den Entscheidungsprozessen. Der SV-Vorstand steht in kontinuierlichem Gedankenaustausch mit der Schulleitung.

Zahlreiche Mitglieder des engagierten Kollegiums halten Vorträge auf Kongressen und Symposien, publizieren fachwissenschaftliche Beiträge, stellen Ergebnisse der Unterrichtsarbeit ins Internet ein oder leiten regionale und überregionale Fortbildungsveranstaltungen.

Hausmeister, Haustechniker und zwei Verwaltungskräfte im Sekretariat tragen durch hohes Engagement zum reibungslosen Ablauf des Schulgeschehens bei und sorgen dafür, dass die Vorhaben der Schule im Rahmen von Unterricht, Projekten oder Sonderveranstaltungen möglich gemacht werden können.
Bei ihren zahlreichen Modell- und Projektvorhaben wird die Schule immer wieder durch eine Reihe von außerschulischen Partnern unterstützt. Dazu gehören die Eaton, Robert Bosch Stiftung, die Hagen- Stiftung und die Bertelsmann- Stiftung ebenso wie die Organisationen „Aktion Mensch“, UK, „barrierefrei kommunizieren“, „Gemeinsam Leben- Gemeinsam Lernen“ und die Universitäten zu Köln, Siegen und Bonn. Im Jahr 2008 war die Schule Preisträgerin des Deutschen Schulpreises und arbeitet seitdem mit anderen Preisträgerschulen eng zusammen. Die Auszeichnung „Gute gesunde Schule“ wurde ihr in den vergangenen Jahren mehrfach zugesprochen.

Das Schulgebäude wird wegen seiner Attraktivität und der verkehrsgünstigen Lage oft für Lehrerfortbildungsveranstaltungen sowie allgemeine Tagungen und Kongresse genutzt.

Demokratische Schule
Die Struktur der IGS Bonn- Beuel ist so angelegt, dass Entscheidungen möglichst im breiten Konsens getroffen werden. Das oberste Beschlussgremium ist die Schulkonferenz, in der 11 Schüler*innen, 11 Lehrer*innen sowie 11 Eltern neben dem Schulleiter mitarbeiten. Der auf 4 Jahre gewählte Lehrerrat arbeitet im Co-Management mit der Schulleitung zusammen. An den Schulleitungssitzungen nimmt ein Lehrerratsmitglied regelmäßig teil. Auch in der Einstellungskommission arbeiten Schüler*innen, Lehrer*innen sowie Eltern und Schulleitung mit.

Systematische Schulentwicklung
Die IGS Bonn- Beuel legt hohen Wert darauf, ihre Entwicklungsthemen durch systematisches Herangehen zu identifizieren. Das Feedbacksystem der Schule besteht aus den drei Säulen Schülerfeedback, Schulbarometer und Vorgesetztenbeurteilung.

Schülerfeedback: Jede Lehrkraft ist einmal pro Jahr und Kurs verpflichtet, eine Befragung zum eigenen Unterricht durchzuführen und diese mit den Schüler*innen auszuwerten.

Schulbarometer: In der Steuergruppe sind Eltern, Schüler*innen, Lehrer*innen sowie Lehrerrat und Schulleitung vertreten. Hier wird das Schulbarometer vorbereitet und durchgeführt. Die Onlinebefragung geht alle zwei Jahre an alle Mitglieder der Schulgemeinde. Am Ende werden die 10 wichtigsten Schulentwicklungsbereiche für die nächsten zwei Jahre identifiziert und deren Umsetzung organisiert. Das nächste Schulbarometer findet im Jahr 2018 statt.

Vorgesetztenbeurteilung:
Alle drei Jahre bekommen zwei Mitglieder der Schulleitung vom Kollegium eine Rückmeldung zu ihrer Arbeit. Die Befragung wird vom Lehrerrat vorbereitet und durchgeführt. Auf einer Lehrerversammlung findet die Aussprache der betreffenden Schulleitungsmitglieder mit dem Kollegium statt.

Mit ihren Kommunikationsstrukturen sorgt die Schule für hohe Transparenz, ermöglicht allen Beteiligten eine Mitgestaltung sämtlicher Lern- und Erziehungsprozesse und fördert die Entwicklung einer „Corporate Identity“.

Die Schule antwortet auf die aktuellen Herausforderungen an eine moderne Schule mit der Entwicklung und Fortschreibung eines Schulprogramms, in dem verschiedene Bausteine unter der Leitidee „Inklusion“zusammengefügt sind.

Zukunftswerkstatt
In den Schuljahren 2014/15 und 2015/16 stand eine Zukunftswerkstatt im Mittelpunkt der Schulentwicklung. In einer zweitägigen Zukunftskonferenz fanden ca. 80 Eltern, Schüler*innen, Lehrer*innen die Schwerpunkte der Entwicklungsarbeit für die nächsten Jahre. Auf der Grundlage dieser Vorbereitung bearbeiteten 10 Projektgruppen in der Regie einer Projektsteuergruppe ihre Projektideen zu den Bereichen:
Inklusion - Veränderte Schülerschaft - Vielfältige Angebote. Herausragender Schritt der Unterrichtsentwicklung ist die Einrichtung von „Freien und Gebundenen Lernzeiten - FLIGS“. Beginnend mit den Jahrgängen 5 bis 7 ab 2017-18 suchen sich die Schüler*innen in 7 Stunden pro Woche ihre Fächer, Räume und Lehrerinnen und Lehrer weitgehend selber aus. Grundlage ihrer Arbeit sind Arbeitspläne und Arbeitsmodule sein. Diese neuen Entwicklungsschritte wurden in den Schulgremien beschlossen und ihre Umsetzung wird in einem Schulbarometer evaluiert.

Unterrichtsorganisation
Die Integrierte Gesamtschule Bonn- Beuel wird in der Sekundarstufe I sechszügig organisiert. 17 von 36 Klassen sind als Klassen im Gemeinsamen Lernen organisiert. Die Schülerzahl liegt zwischen 25 und 28.
In den Jahrgangsstufen 5 - 7 arbeiten alle Schüle*rinnen in allen Fächern im Klassenverband. Einzige Ausnahme ist der Wahlpflichtbereich.
Die Wahlpflichtfächer ab der Klasse 6 bzw. 7 und der Bereich „Individuelle Begabungsförderung“ (IBF) ab der Klasse 8 ermöglichen individuelle Schwerpunktbildungen in den Bereichen Fremdsprachen (Französisch, Latein, Spanisch), Naturwissenschaften, Arbeitslehre, Psychologie, Informatik, Sport oder in künstlerischen Fächern.
Je nach individuellem Lern- und Leistungsvermögen werden die Schüler*innen ab Klasse 7 dem Grund- oder Erweiterungsniveau (G- und E- Kursen) zugeordnet: in Mathematik (ab 7), Englisch (ab 7), Deutsch (ab 9) und Chemie oder Physik (ab 9). Die Klassen im Gemeinsamen Unterricht mit Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf arbeiten auch in den Jahrgängen 8 - 10 in diesen Kursen im Klassenverband. Die übrigen Klassen arbeiten hier in äußerlich differenzierten Kursen:



Der Unterricht in den übrigen Fächern wird im Klassenverband erteilt. In einer Klasse, die in der Sekundarstufe I sechs Jahre von einer Klassenlehrerin und einem Klassenlehrer (Tutoren) gemeinsam geleitet wird, arbeiten möglichst wenige Lehrkräfte. So bilden sich in den verschiedenen Jahrgängen kleine Bezugsgruppen und übersichtliche Strukturen. Ein umfassendes Beratungs- und Förderkonzept sichert die Gestaltung einer individuellen Schülerlaufbahn, die mit Förderschulabschluss, Hauptschulabschluss, Mittlerem Abschluss, Mittlerem Abschluss mit Qualifikation, Fachhochschulreife oder Abitur beendet werden kann. Das Abitur wird nach 13 Jahren erreicht. Bei sehr guten Leistungen ist dies auch nach 12 Jahren möglich.
Die fachspezifischen Lernziele werden durchgängig durch fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben, thematisch festgelegte Projekte und Schulfahrten ergänzt. Die Schüler*innen lernen, ihr eigenes Lern- und Arbeitsverhalten zu reflektieren und werden mit Methoden selbstständigen Lernens bekannt gemacht. Ziel ist der Erwerb einer umfassenden Kompetenz für lebenslanges Lernen; dazu gehören Teamarbeit, Informationsbeschaffung und -verarbeitung, Kommunikation, Strategien der Prüfungsvorbereitung, Zeitmanagement und Präsentationstechniken.

Gemeinsames Lernen
Das Gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen wird an der Schule seit 1985 praktiziert. Im Hinblick auf dieses Erfahrungspotenzial gilt die Schule bundesweit als führend. Zurzeit lernen mehr als 100 Schüler*innen mit verschiedenen Förderbedarfen im Gemeinsamen Unterricht der Sekundarstufe I und der gymnasialen Oberstufe mit den übrigen Kindern und Jugendlichen zusammen. Zielgleiches und zieldifferentes Fördern und Fordern geschieht gemeinsam in der Lerngruppe. Das Gemeinsame Lernen schafft - wissenschaftlich belegt - günstige Bedingungen für die positive sozial-emotionale Entwicklung aller Schüler*innen und fördert ein Klima der Rücksichtnahme im Schulleben und trägt zu guten schulischen Leistungen aller bei.
Die Schüler*innen mit ausgewiesenem Unterstützungsbedarf arbeiten zusammen mit den anderen Schüler*innen in Klassen des Gemeinsamen Lernens. Von den sechs Klassen eines Jahrgangs sind in der Regel drei als Klassen im Gemeinsamen Lernen eingerichtet. Die Klassen des Gemeinsamen Lernens sind in der Regel 25, die übrigen 28 Schüler*innen stark. Je zwei Tutor*innen leiten eine solche Klasse. Eine Förderschullehrkraft steht den Tutor*innen beratend zur Seite und arbeitet im doppelt besetzten Unterricht mit. In den Jahrgängen 5 -7 werden etwa zwei Drittel aller Unterrichtsstunden der Klassen im Gemeinsamen Lernen doppelt besetzt. Das Team der hier arbeitenden Kolleg*innen ist möglichst klein und arbeitet über lange Zeit zusammen, so dass eine intensive Beziehung zu den Kindern eine erfolgreiche Schularbeit ermöglicht. Der Unterricht in den Klassen im Gemeinsamen Lernen wird weitestgehend binnendifferenziert organisiert. Auch die Schüler*innen in Erweiterungs- und Grundkursen (ab Klasse 7) arbeiten in der Regel weiterhin im Klassenverband.
In den Klassen 8 -10 rückt die zukünftige Laufbahn der Schüler*innen stärker in den Fokus. Ein spezialisiertes Team betreut sie hierbei in Gesprächen, Potenzialanalysen und Praktika.

Selbstständiges Lernen
Nach einer zweijährigen Zukunftskonferenz der gesamten Schulgemeinde ist insbesondere das selbstständige Lernen in neuer Form entwickelt worden, da sie den Haltungswechsel zum selbstverantwortlichen Lernen als einen Schlüssel zur Umsetzung der individuellen Förderung aller Schüler*innen sah. Nach der Idee der Dalton-Pädagogik sind die freien und gebundenen Lernzeiten der IGS Bonn-Beuel (FLIGS) in den Jahrgängen 5 - 7 zum Schuljahr 2017/18 eingeführt worden, um die Schülerschaft an die Selbstständigkeit heranzuführen und sie darin durchgehend zu stärken. Zur Unterstützung werden FLIGS-Führerschein und Helfersysteme angeboten.
Die FLIGS-Stunden der Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Gesellschaftslehre und Naturwissenschaften werden durch kompetenzorientierte, mindestens zweifach differenzierte 5-Wochen-Pläne strukturiert und organisiert. Zudem liegt die LRS-Förderung und Teile des Französischunterrichts (WP) in der FLIGS-Zeit. In sieben Stunden der Woche können die Schüler*innen Fach, Lernort und Lehrkraft wählen. Als Lernorte stehen neben 18 Klassenräumen auch NW-Räume, der sogenannte Raum der Stille und die Bibliothek sowie zwei Räume im Freizeitbereich, die mit Förderschullehr*innen besetzt sind, zur Verfügung.
Weitere Unterstützung finden die Schüler*innen u.a. durch den Schulplaner, der als zentrales Kommunikations- und Reflexionsmittel der Lehrkräfte untereinander, mit den Lernenden und Ihren Eltern eingeführt wird. Außerdem gibt es sowohl in FLIGS als auch während der Tutorenstunden eingeplante Coaching- und Planungszeiten (20 bis 25 Minuten).
Die Kooperation mit der Universität Siegen (Prof. Hintz) unterstützt uns in der Anfangszeit in zwei Bereichen: Zum einen auf dem aus den USA stammenden pädagogischen System „Check in - Check out“, das insbesondere ein Ordnungs- und Unterstützungssystem für herausfordernde Schüler*innen darstellt. Zum anderen werden Sie mit zunächst drei Evaluationen unsere Schulentwicklung durch FLIGS auf höchsten wissenschaftlichen Standard evaluieren und uns bei der Auswertung unterstützen.

Soziales Lernen
Beginnend mit dem Projekt „Soziales Lernen“ in der Jahrgangsstufe 5 setzt die Schule auch in den weiteren Schuljahren besondere Schwerpunkte in diesem Bereich. Der bis zur Jahrgangsstufe 7 in Kleingruppen durchgeführte fachunabhängige Ausgleichsunterricht (FUA) unterstützt die individuelle Förderung des Sozialverhaltens. Weitere wichtige Elemente des sozialen Lernens sind zahlreiche auf Teamarbeit ausgelegte Unterrichtsbausteine und Projektzeiten. Darüber hinaus gehört die Pflege demokratischer Kultur im Klassen- und Stufenverband sowie in der Schülervertretung zum Programm der Schule.

Berufsorientierung
Die IGS Bonn-Beuel arbeitet mit ihren Jugendlichen so, dass keiner die Schule ohne Anschluss verlässt. Dazu gehört ein breit gefächertes Angebot der individuellen Information und Beratung in allen Jahrgängen. So lernen die Schüler*innen, selbstbestimmte Entscheidungen über ihre berufliche Zukunft fällen zu können. Dies beinhaltet, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen, die eigenen Potenziale zu erkennen und auf Basis der erlernten Schlüsselkompetenzen für die persönliche Planung umzusetzen. Bausteine dazu sind z.B.



Die Verbindung von allgemeiner und beruflicher Bildung wird durch praktisches Lernen in verschiedenen Lernfeldern (Arbeitslehre, fächerübergreifende Projekte), Betriebserkundungen (Jg. 8), Kompetenzcheck (8. Jg.), Betriebspraktika in den Jahrgangsstufen 9 und 11 sowie durch Bewerbungstrainings in der Schule verfolgt. Die Schule arbeitet im Projekt „Kein Abschluss ohne Anschluss“.

Langzeitpraktika
Schüler*innen mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im 10. Schulbesuchsjahr können an der IGS Bonn- Beuel entsprechend der Bestimmungen des Standardelementes KAoA (SBO 6.4) ein Langzeitpraktikum absolvieren.
Ziel ist es, Schüler*innen mit gefährdeter Anschlussperspektive in schulischen und ausbildungsvorbereitenden Strukturen zu halten bzw. wieder in diese zu bringen. Angestrebt werden im Rahmen der individuellen Förderung/Unterstützung:die Schulabschlüsse HSA 9 / HSA 10a (max. ein Betriebstag), eine konkrete Anschlussperspektive (Ausbildungsabschluss, Arbeitsvertrag, Anschlussmaßnahmen).Das Praktikum umfasst ein bis zwei Praxistage pro Woche und wird (sonder)pädagogisch begleitet. Abhängig von den individuellen Förderbedarfen der Schüler*innen kann die notwendige Förderung sowohl im bestehenden, vertrauten Klassenverband, als auch (bei Bedarf) in einer eigens einzurichtenden Praktikumsgruppe erfolgen. Die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Schule, der Bundesagentur für Arbeit und externer Träger stehen den Schüler*innen dieses Förderangebotes uneingeschränkt zur Verfügung.

Gute gesunde Schule
Gesundheit hat an der IGS Bonn- Beuel einen besonders hohen Stellenwert. Aufbauend auf dem in der Jahrgangsstufe 5 erteilten Unterrichtsfach „Gesundheitserziehung“ schließen sich zahlreiche Projekte und Unterrichtsvorhaben an. Schwerpunkte sind hier die Suchtprävention, der fitnessorientierte Sportunterricht, die Erste-Hilfe-Ausbildung für alle Schüler*innen sowie die Verkehrserziehung. Im Gesundheitszirkel koordiniert ein Arbeitskreis besondere Vorhaben zur Lehrergesundheit. In der Teilkonferenz „Mensa“ arbeiten Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte mit Mensapächter und Schulträger zusammen, um eine ausgewogene und gesunde Ernährung sicher zu stellen.

Bewegte Schule
Die Schule wurde mehrfach ausgezeichnet als „Gute gesunde Schule“ und als „Bewegte Schule“. Sowohl im Unterricht als auch in den Pausen wird Raum für Bewegung geschaffen. Im sehr weitläufigen Schulgelände stehen neben den immer zugänglichen Sportanlagen etliche Fitness- und Spielgeräte zur Verfügung. Besonders in der Arbeitsgemeinschaft Rollstuhlbasketball wird das gemeinsame Spielen aller Schüler*innen gefördert.

Fahrten
Wichtiger Bestandteil des Schulprogramms sind Klassen- und Kursfahrten. Abhängig von der finanziellen Ausstattung des dafür bereitgestellten Budgets der Landesregierung werden Fahrten nach der folgenden Rangfolge durchgeführt:



Junge Menschen in Europa – Lernen für die „Eine Welt“
Das gegenseitige Kennenlernen junger Menschen in Europa geschieht im Zusammenhang mit Schulpartnerschaften in Budapest (H), Shanghai und Fuzhou (CN), Combs-la-Ville (F), Guadeloupe (F) und Warschau (PL). Regelmäßiger Schüleraustausch, gemeinsame Arbeit im Rahmen von EU-Projekten, internationale Kongresse und Betriebspraktika im Ausland gehören zu dieser Arbeit. Patenschaften für ein Schulen in Burkina Faso, Contorno (Petropolis/Brasilien) und andere Unterstützungsprojekte in Asien und Afrika ergänzen diese Form der Bildungsarbeit.

Medienerziehung
Mehr als 200 vernetzte Rechner sind zum Teil zentral in vier Räumen untergebracht, das Schulgelände ist mit Funknetz ausgestattet. Mobil einsetzbare Laptops und Tablet-PCs können in den Klassenräumen genutzt werden. In den Bereichen Kunst, NW und Geographie sowie einigen Klassenräumen werden interaktive Tafeln eingesetzt. Das Arbeiten mit diesen Medien wird nach dem Mediencurriculum der Schule systematisch vorbereitet. Die Unterrichtsmaterialien sind auf einer schuleigenen Lernplattform zugänglich. Als Medienscout-Schule NRW wird in vielen Anwendungsbereichen auf die Kompetenz der eigenen, extern ausgebildeten Medienscouts zurückgegriffen.

Schulbibliothek
Die Schulbibliothek der IGS Bonn-Beuel ist ein ganz besonderer Ort: Mit mehr als 18.000 Medien bietet sie der Schulgemeinschaft Sachbücher, Unterhaltungsliteratur, CD’s, DVD’s und Spiele zur Nutzung in der Bibliothek und zur Ausleihe an. Daneben stehen PCs mit Internetanschluss zur Verfügung.
Die schönen Räumlichkeiten, die sich über drei Etagen erstrecken, bieten den Schüler*innen die Möglichkeit, im und für den Unterricht zu recherchieren und so ihre Informations- und Medienkompetenz über die Schuljahre hinweg auszubauen. Das Bibliothekscurriculum wird hier systematische Begleitung bieten. Fachprojekte jeweils zum Schuljahresbeginn führen in die Arbeit mit den Bibliotheksmedien ein. Die schulinternen Curricula der einzelnen Fächer werden passende Arbeitshinweise enthalten.
Die gymnasiale Oberstufe verfügt in der oberen Etage über ein eigenes Selbstlernzentrum, das zum Lernen und Recherchieren gerne genutzt wird.
In den Pausen ist die Bibliothek ein beliebter Ort zum Entspannen und Lesen, denn hier findet sich für jeden Geschmack das Passende.
Den benachbarten Grundschulen sowie einem Verein zur Leseförderung wird ermöglicht, die Schulbibliothek der IGS nutzen.

Umwelterziehung
Im Umweltbereich legt die Schule großen Wert auf ihr „Öko-Audit“; dazu gehören u.a. die ökologisch orientierte Gestaltung des Schulgeländes mit Schulgarten samt Tieren und mehreren Biotopen, die Kontrolle des Energieverbrauchs, das betreiben eines Solarkraftwerk, die Teilnahme an zahlreichen Klimaprojekten und eine Schülerfirma zur Produktion von „Bio-Kresse“. Im Jahr 2017 ist die IGS Bonn-Beuel Partnerschule und Austragungsort des Jugendgipfels der Weltklimakonferenz.

Kultur-Arbeit
Das Schulleben zeigt zahlreiche prämierte Beispiele für erfolgreiche Arbeit auf diesem Gebiet. Dazu gehören z.B. Theater- und Musicalprojekte ab Klasse 5, ergänzende Kursangebote im Bereich „Darstellen und Gestalten“ sowie Kunst in den Jahrgängen 9 und 10 und Literaturkurse in den Jahrgängen 12 und 13. Die Fächer Kunst und Musik werden bei großem Interesse aus der Schülerschaft bis zur Jahrgangsstufe 13 angeboten.
Big Band, Band und Kammerorchester der Schule tragen mit zahlreichen jährlichen Auftritten in besonderer Weise zum Kulturleben der Schule und des Stadtteils bei. Bei Filmfestival, Gesangswettbewerb oder Schulkonzert trainieren die Jugendlichen Auftritte vor großem Publikum.

MINT- Schule
Die IGS Bonn-Beuel wurde 2017 erneut als MINT-Schule zertifiziert und ist somit Teil des Netzwerkes „MINT-Schule NRW“. Dies ist eine Auszeichnung für die besondere Förderung in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die IGS Bonn-Beuel fördert in hohem Maße Schüler*innen aller Leistungsniveaus beim Erlernen mathematisch-naturwissenschaftlicher Inhalte und öffnet ihren Blick für Ausbildungen und Studiengänge im MINT-Bereich. Dies beinhaltet ausdrücklich auch den Bereich des „Gemeinsamen Lernens“, z.B. erlernen unter dem Stichwort „barrierefrei Kommunizieren“ auch Kinder mit besonderem Förderbedarf den Umgang mit modernen Kommunikationstechnologien.
Die IGS hat ein breit gefächertes Angebot an MINT-Arbeitsgemeinschaften und -Kursen in der Sekundarstufe I und bietet Leistungskurse in den MINT-Fächern Mathematik, Biologie, Chemie und Physik in der Sekundarstufe II an.
Projektorientierte, fachübergreifende und experimentell ausgerichtete Konzepte fördern naturwissenschaftliches Denken und Arbeiten. Schüler*innen beteiligen sich an Wettbewerben und nutzen außerschulische Kontakte zu Firmen und Einrichtungen, um auch dort zu lernen.

Kinder aus geflüchteten Familien
Seit dem Schuljahr 2015-16 lernen etliche Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien an der IGS Bonn- Beuel. Um eine möglichst reibungslose Integration dieser Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, sind sie vom ersten Tag an einer Regelklasse zugeordnet. Im Regelunterricht erhalten diese Schüler*innen angepasste Aufgaben und werden bei der Bearbeitung durch Mitschüler*innen unterstützt. Grundlegende Deutschkenntnisse erwerben die Schüler*innen weiterhin in Anfänger- und Fortgeschrittenenkursen, in denen sie in Kleingruppen arbeiten. Zusätzliche werden sie im Unterricht durch außerschulische Partner individuell unterstützt und gefördert.
Mit den Eltern der geflüchteten Kinder finden zu Beginn der Schulzeit an der IGS Bonn-Beuel regelmäßig Treffen statt. Hierfür wurde das sogenannte Elterncafé eingerichtet, in dem sich die Eltern untereinander und mit den Tutoren treffen. Die Schule unterstützt diese Treffen durch die Bestellung von Dolmetscher*innen, damit eine einfachere Kommunikation zwischen Eltern und Tutoren möglich ist. Wenn sich die Schüler*innen gut eingefunden haben, finden weitere allgemeine Treffen nach Bedarf statt.



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Stand: 18.09.2017 - Das Schulprogramm kann hier heruntergeladen werden.


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