IGS Bonn-Beuel

Archiv 2016

Der Geschichte-LK Q2 gestaltet am 9.11.2016 um 18.30 h eine Gedenkveranstaltung zur Progromnacht im jungen Theater Bonn (Hermannstr. 50, Beuel) mit, bei der an die Fluchtgeschichten von drei Beueler Jüdinnen und Juden erinnert wird. Die Schulgemeinde ist zu dieser Veranstaltung und zum vorherigen Schweigemarsch herzlich eingeladen.

BG 3000 - Ein Online-Bootcamp

Online-Bootcamp - Was ist das?
Ein Format zur Vermittlung digitaler Bildung an Schülerinnen und Schüler ab ca. 15 Jahren. Dabei machen wir uns die Begeisterung der Jugendlichen für die neuen Medien, soziale Metzwerke und das Internet zu Nutze und verhelfen ihnen zu einem kritischen und reflektierten Umgang mit dem Netz und seinen Anwendungen.
Dabei beruht das Online-Bootcamp auf drei thematischen Säulen:

I. Nicht nur Risiken, sondern auch Chancen des Web (Risiken: z.B. unsichere Netzwerke, Datenspeicherung, digitaler Exhibitionismus; Chancen: Medienknigge und digitales Selfmanagement, Informationen bewerten, recherchieren und verwenden)

II. Kreativer Umgang mit dem Netz (Anwendungen wie YouTube und Instagram sollen nicht passiv rezipiert, sondern auch aktiv angewendet werden, um Themen zu bearbeiten und zu vermitteln)

III. Berufsorientierung (Digitalisierung erfasst alle Lebensbereiche - auch die Berufswelt. IT ist auch aus klassischen Berufsfeldern nicht mehr wegzudenken. Gerade Mädchen gilt es besonders früh für IT und Technik zu begeistern und über Berufsperspektiven zu informieren.

Rückblick: Die Online-Bootcamps fanden bisher in zwei Bundesländern an unterschiedlichen Schulformen statt: Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg; Realschulen, Berufskolleg, Werkrealschule (Hauptschule)
Länge: Die Online-Bootcamps variieren zwischen drei und vier Tagen, wobei ein Camp von vier Tagen stets zu bevorzugen ist

Schüleranzahl: Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 50 Schüler. Der Konrad-Adenauer-Stiftung ist darüber hinaus am liebsten, wenn heterogene Gruppen (also Schüler unterschiedlicher Schulen) teilnehmen, um niemanden zu benachteiligen.

Themenwahl: Die Online-Bootcamps sollen künftig unter ein bestimmtes Motto gestellt werden wie z.B. Freundschaft, Respekt. Nachhaltigkeit, Zivilcourage, oder ein unterrichtsrelevantes, gesellschaftspolitisches Thema wie z.B. Flüchtlinge. Dieses Thema soll sich in allen Workshops auf unterschiedliche Art und Weise wiederspiegeln und z.B. in den Praxisworkshops als Aufhänger für entsprechende Blogeinträge / InstaWalks / YouTube Clips genutzt werden

Schülerehrungen 2016 durch die Stadt Bonn

Für die diesjährige Ehrung durch die Stadt Bonn von Schüler*innen oder Schüler*innengruppen, die sich durch ein besonderes gesellschaftliches oder ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet haben, möchte die Integrierte Gesamtschule Bonn-Beuel die folgende Schüler*innengruppe, stellvertretend für die Klasse 10 b, vorschlagen:

Federführend für die Inszenierungen der Musicals:
Lara Mirchandani (geb. 22.03.2000), Klasse 10 b der IGS Bonn-Beuel
Amisha Steffen (geb. 07.08.1999), Klasse 10 b der IGS Bonn-Beuel

Federführend für die letzte Spendensammlung:
Julia Rzepczyk (geb. 08.05.2000), Klasse 10 b der IGS Bonn-Beuel,
Lili Wittig (geb. 29.09.2000), Klasse 10 b der IGS Bonn-Beuel,

Begründung:
Die Klasse 10 b führt seit Jahren Spendensammlungen und außengewöhnliche Aktionen zugunsten notleidender Mitbürger und gemeinnütziger Organisationen sehr erfolgreich durchgeführt.
Im vergangenen Jahr z.B. - unmittelbar nach dem Erdbeben in Nepal - hat Amisha Steffen die gesamte Klasse zu einer Spendensammlung für Erdbebenopfer motiviert. Eine weitere Spendensammlung der Klasse 10 b erfolgte im Herbst letzten Jahres und ging an das Deutsche Rote Kreuz zur Unterstützung von Flüchtlingen.

Besonders zu erwähnen ist eine Schüler*innengruppe der Klasse 10b, die zuletzt das Musical „Snow White – mal anders“ inszeniert und gemeinsam mit Freunden anderer Schulen aufgeführt hat. Die Texte des Musicals wurden selbst gedichtet, die dazu passende Musik ausgesucht, die Aufführungen völlig selbstständig und außerhalb des Unterrichts geplant, einstudiert und mit großem Erfolg an zwei Abenden in der Schulaula der IGS Bonn-Beuel aufgeführt (Hierzu gibt es auch Aufzeichnungen). Statt des obligatorischen Eintritts baten die Schüler*innen um eine Spende für den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche e.V. und konnten schließlich 1050 Euro an die gemeinnützige Organisation überweisen.

Eine ähnliche Inszenierung und Aufführung von "Cinderella - einmal anders" ging dem im vergangenen Jahr voraus. Gespendet wurde hier zu Gunsten eines Kinderheims in der Region.

Schule gegen Rassismus

Ein frühlingshaftes Zeichen gegen Rassismus setzen

Unter dem Motto „Jugend gegen Rassismus“ werden am kommenden Mittwoch, dem 27. April 2016, in vielen deutschen Städten Demonstrationen, Schul- und Unistreiks stattfinden. Sie richten sich gegen Krieg, Rassismus und die Verschärfung der Asylgesetze.
Auch an der Gesamtschule Bonn-Beuel werden Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen ihre Unterstützung für dieses Anliegen zeigen. Auf bunten Schleifen haben sie einen persönlichen Willkommensgruß geschrieben, wie „Welcome Harun!“ oder „Zahra tarhib!“. Zeitgleich mit dem Beginn der Demonstration in Bonn-Innenstadt versammeln sie sich vor dem Schulgebäude, um einen Friedens- und Willkommensbaum mit diesen Schleifen zu schmücken. „In einem Schaltjahr gelten andere Regeln dafür, wer wem einen Maibaum setzt. Wir wollen symbolisch mit unserem Maibaum den Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen zeigen, dass sie bei uns willkommen sind!“ so die Schülersprecherin Sarah Pfeiffer.

Auch auf Festivalbändchen tragen viele Schülerinnen und Schüler den Slogan „IGS gegen Rassismus“. Die Schülervertretung bereitet bereits ein Netzwerk von Freiwilligen vor, um Flüchtlingen, die möglicherweise direkt neben der Schule auf dem Gelände des Technologieparks untergebracht werden, den Einstieg zu erleichtern.

„Jeder Mensch hat das Recht, in Frieden und Würde zu leben!“ – hier kennt das Schulmotto „Jedes Kind ist einzigartig“ keine Grenzen.

Netzwerk gegen Rassismus

Lokaltreffen der Bonner Netzwerkschulen

Schüler_innen und Lehrer_innen aus sieben der acht Bonner SOR Schulen kamen am 29.4.2016 ins Haus MIGRApolis zum ersten Lokaltreffen in Bonn. Eingeladen hatte Mariela Georg, die im Kommunalen Integrationszentrum Bonn die Netzwerkschulen betreut. Nachdem einige Projekte und Aktionen der Schulen, wie zum Beispiel das Film Projekt des Weiterbildungskolleg der Stadt Bonn oder der rassismuskritische Rap-Song „Schwarz und Weiß“ des Helmholtz Gymnasiums vorgestellt wurden, wurde in der Gruppenarbeit viel diskutiert und Ideen ausgetauscht. Am Ende zeigte sich deutlich, dass so ein Treffen auf jeden Fall wiederholt werden solle, um sich auszutauschen und schulübergreifende Projekte zu starten.

Do Something-Projekt für Jugendliche an vier Bonner SOR-Schulen
Eine Musikschultour gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung

Vielen Jugendlichen kam bereits die Idee, eigene Lieder zu schreiben, um ihre Meinungen, Gefühle und Ängste auszudrücken und sich gegen jede Art von Diskriminierung einzusetzen. Doch wie entsteht eigentlich so ein richtiger Song? Genau da setzten die Musiker Maliq Möbius und Denis Ndong an. Sie besuchen Schulen und arbeiten musikalisch und thematisch mit den Schüler_innen. Bei der Musikschultour 2015 waren vier Bonner Courage-Schulen dabei (Margot-Barnard-Realschule, Elisabeth-Selbert-Gesamtschule, Integrierte Gesamtschule Bonn-Beuel, Helmholtz Gymnasium), die in ihren Gruppen jeweils ein Lied geschrieben haben. Doch bevor es an die Musik und das Texte schreiben ging, führten Maliq Möbius und Denis Ndong die Schüler_innen zunächst durch die Geschichte des Hip-Hop und des Rap. Danach wurden Schreib- und Reimtechniken geübt und ein Brainstorming zu den Themen vorbereitet. Anschließend wurden dann die eigenen Texte für den Song verfasst und Gesangsübungen und Atemtechniken durchgeführt. Fertig war das selbst geschriebene Lied. Am zweiten Tag wurde es dann in dem mobilen Tonstudio von Maliq und Denis aufgenommen. Das Projektziel, „ viele Jugendliche über die Probleme unserer Gesellschaft zu sensibilisieren“, ist letztendlich mehr als gelungen. Die Schüler_innen konnten durch die Musik ihre Ansichten deutlich machen. Teamfähigkeit, Respekt, Stolz und Miteinander wurden bei diesem Projekt groß geschrieben. Das Helmholtz-Gymnasium präsentierte seinen Song beim Regionaltreffen in Köln im vergangenen Jahr. Ein tolles Projekt, das auf jeden Fall weiter geführt werden sollte. Mehr dazu unter „Angebote von Koops aktiv zu werden“.

Open Roberta Challenge

Open Roberta Challenge 2015/2016

von Julia von der Lohe Klasse 9c und C. Neubauer
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Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS Schloss Birlinghoven (53757 Sankt Augustin www.fraunhofer.de) hat ein Projekt entwickelt – Lernen mit Robotern –. Das Ziel dieses Projekts ist es, Programmieren so einfach zu gestallten, dass jeder ob jung oder alt diese erlernen und anwenden kann (https://dev.open-roberta.org/willkomm).

Im Rahmen dieser Initiative hat das Fraunhofer-Institut Schloss Birlinghofen eine Challenge ausgerufen: „Zeigt uns, wie Euer selbstfahrendes Auto aussieht und was es kann! Bildet ein Team und entwickelt zusammen Eure Vorstellung, wie das selbstfahrende Auto der Zukunft aussehen könnte, welche Vorteile es mit sich bringt und wie man gegebenenfalls die Nachteile eines selbstfahrenden Autos lösen könnte.
Seid kreativ und lasst Eurer Phantasie freien Lauf! Ihr könnt konstruieren, zeichnen, malen, basteln, fotografieren, am Computer gestalten und natürlich mit Open Roberta programmieren und mit LEGO bauen, …! Wichtig ist, dass Ihr uns erklärt, was Euer selbstfahrendes Auto alles kann, wie es funktioniert und auf was Ihr besonders geachtet habt!“ aus https://www.open-roberta.org/challenge
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Dieses Jahr nahmen Schüler unserer Schule, der IGS Bonn-Beuel, an der Open Roberta Challenge teil: Jannis von der Bank (6F), Nils Sontowski (6D) und Niels Tiedermann (6D). Auf die Challenge Aufmerksam wurden sie durch den Vater von Jannis, der am Fraunhofer Institut arbeitet.

Noch etwas zur Challenge!
Bei der diesjährigen Challenge sind 45 Teams aus 10 Bundesländern angetreten.
Jedes Team bestand aus 3 maximal 6 Personen. Diese Personen, Jungen und Mädchen zwischen 10 und 18 Jahren, können sehr gut programmieren und haben ein großes Interesse an der Entwicklung ihrer Träume für die Zukunft.
Bei der Open Roberta Challenge entwickelten die Schüler ihr selbstfahrendes Auto.
Hierbei können sie ihr gesamtes Können als Programmierer und Zukunftsvisionäre beweisen.
Die Teams sollten aber nicht `nur` einfach ein Auto programmieren, sondern ihr Wissen auch in anderen Bereichen demonstrieren. So mussten die Teams sich überlegen:
- wie ihr Auto aussehen sollte,
- welche Funktionen es es durch geschicktes
Programmieren habe sollte,
- welche Fragen ein selbstfahrendes Auto in
der heutigen Gesellschaft aufwirft und
- wie es auf die Umwelt wirkt.

Alle 45 Teams schickten ihr ganz eigenes Video und eine Beschreibung über ihr Auto an Roberta, das Wettbewerbs-Maskottchen, ein.

Die Idee zur Challenge kam durch den Wunsch die Neuprogrammierungssoftware Open Roberta vom Fraunhofer Institut aus Sankt Augustin bekannter zu machen. Das Ziel von Open Roberta ist es, dass Programmieren leichter zu machen, indem technische und fachliche Barrieren abgebaut werden.

Die Preise waren z.B:
10 LEGO® MINDSTORMS® Education EV3 Sets sowie das Open Roberta Starter Set. Für die Bundesländer Sieger.
Jedes LEGO® MINDSTORMS® Education EV3 Set besteht aus einem programmierbaren EV3-Stein, Motoren, Sensoren, Akku, Aufladegerät sowie vielen weiteren LEGO® Komponenten und kann mit Open Roberta programmiert werden.
Das bundesweite Gewinner-Team erhielt einen einmaligen Einblick in das Entwicklungslabor der Daimler AG. Dort konnte das Gewinner-Team einen Tag lang in die Entwicklung eines selbstfahrenden Autos reinschnuppern! Oben drauf gab es noch einen Open-Roberta-Workshop mit Fraunhofer- und Google-Ingenieuren, wo die Ideen direkt mit Open Roberta umgesetzt werden konnten.


Die drei Schüler unserer Schule, Jannis, Nils und Niels haben sich überlegt, was ihr Auto können sollte, z.B:
• Muss es sich alleine zurechtfinden können,
• es muss Dinge orten können
• und das selbstfahrende Auto sollen mit anderen kommunizieren können, so dass keine Ampeln mehr gebraucht werden.

Ihr Auto bauten die Tüftler aus Lego und alles was sie wegen der kurzen Zeit nicht programmieren konnten, wurde in ihr Video hinein geschnitten.
Da der Abgabetermin in den Weihnachtsferien war ist es dort auch noch einmal zu kleinen Komplikationen gekommen. Da einer der 3 Teilnehmer im Urlaub war. Das brachte die anderen beiden aber nicht davon ab das Video fertig zu drehen und fertig zu schneiden und dann noch, gerade rechtzeitig, abzusenden.

Die Arbeit hat sich gelohnt! Das Auto kam auf den 2. Platz von NRW und war nur 2 Punkte hinter dem Sieger. Damit gewannen die Jungs 5 Mindstorm Baukästen von Lego, jeder im Wert von mehreren hundert Euro! Unsere Computer- und Programmierkurse können sich jetzt schon freuen.
Auf die Frage ob sie bei solch einem Wettbewerb noch einmal mit machen wollten, war die Antwort: Ja, auf jeden Fall!

Gratulation und viel Erfolg bei der zweiten Challenge!

Liebe Schüler*innen,
liebe Lehrer*innen,
liebe Eltern,

Es gibt viele Veränderungen in unserer Schule. Nach der Zukunftswerkstatt soll das Leitbild der IGS neu formuliert werden. Eine Arbeitsgruppe der Zukunftswerkstatt hat dazu schon weitgehende Vorarbeit geleistet. Ihr Entwurf soll Basis des neuen Leitbildes sein. Er ist auf der Homepage unter „Wir über uns“ zu finden. Vorschläge zur Ergänzung oder Veränderung nimmt die Steuergruppe unter wingenroth-at-gebonn.de bis 31.11.16 gerne entgegen und erstellt daraus eine Abstimmungsvorlage für unsere Gremien.

Für die Steuergruppe: Thomas Wingenroth, 29.09.16

Double Sieger beim FVM Lehrerturnier

Beim Lehrer-Freiluftturnier des FVM an der Sportschule Hennef sicherte sich unsere Lehrermannschaft am 09.09.2016 nach dem sensationellen Erfolg beim Hallenfutsalturnier im Februar auch den Titel des Freiluftmeisters 2016 und somit das begehrte Double.

Das vom FVM gut organisierte und außerordentlich faire Turnier konnte dank einer mannschaftlichen Geschlossenheit UNGESCHLAGEN und mit nur EINEM Gegentreffer gegen insgesamt 16 Mannschaften aus dem Regierungsbezirk gewonnen werden.

Die Vorrunde wurde nach anfänglichen Abstimmungsproblemen erfolgreich als Gruppenerster überstanden. In der darauffolgenden Zwischenrunde kam unsere Mannschaft immer besser ins Spiel und konnte wiederum als Gruppenerster das Halbfinale erreichen. Hier glänzte vor allem Dirk Prinz der sich im Neun-Meterschießen nicht überwinden lies und der Mannschaft den Einzug ins Finale sicherte.
Im Finale gewann unsere Lehrermannschaft mit einer reifen Teamleistung souverän mit 4:0 gegen das Cornelius-Burgh-Gymnasium aus Erkelenz und feierte den erneuten Erfolg auf Pützchens Markt.

Unsere Mannschaft spielte mit:

Dirk Prinz, Dennis Barthmann, Dirk Steitzer, Ines Bollmann, Andreas Schmidt, Markus Riedel, Christin Meyer, Marlon Ruhnau, Andrea Suminski, Tom Müller und Richard Kneuper