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BEUEL. Die Generation Z, ein Zusammenschluss von Schülern der Gesamtschule Beuel, hat mit zahlreichen Musical-Aufführungen auf sich aufmerksam macht. Jetzt ist die Formation für den Deutschen Engagementpreis 2019 nominiert worden.

Von Matthias Groß, Generalanzeiger vom 05.06.2019

Der Umgang mit sozialen Medien, mit YouTube oder Instagram ist für Jugendliche und junge Erwachsene heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Mit dem Smartphone ist man immer online, immer erreichbar und kann sich Tag und Nacht über so ziemlich alles informieren. Doch wo Chancen sind, lauern oft auch Risiken. So kann aus Information schnell Desinformation werden, aus der Möglichkeit, ständig erreichbar zu sein, schnell ein Zwang.

Die Gruppe „Generation Z – kann doch was“, bestehend aus 22 Schülern und Schülerinnen der Beueler Gesamtschule im Alter von zehn bis 19 Jahren, setzt sich in ihrem neuen Projekt „Flaunt up to Date“ mit eben diesem Thema auseinander. Wie werden Jugendliche im Netz beeinflusst und wie sehr bestimmen soziale Medien ihren Alltag? Das Musical, geschrieben von Lara Mirchandani, Gründerin von Generation Z, und Sonja Schwieder kommt dabei fast vollständig ohne die Mitwirkung von Erwachsenen aus. So wolle man zeigen, dass Jugendliche selbst in der Lage sind, ihre eigenen Angewohnheiten kritisch zu hinterfragen. Bereits seit 2014 arbeitet die Gruppe nach diesem Vorsatz. Die Idee, eigene Theaterstücke und Musicals zu entwickeln kam Lara Mirchandani damals durch ein Musical-Projekt ihrer Klasse. Von Anfang an stand auch der soziale Aspekt im Mittelpunkt.

Generation Z hat bereits Preise gewonnen
Die bei den Aufführungen gesammelten Spenden gingen an soziale Einrichtungen wie das Kinderheim Siegburg, den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn oder eine Tanzschule für Kinder aus den Elendsvierteln in Uganda. Für ihr soziales Engagement wurde die Gruppe bereits mehrfach ausgezeichnet. 2016 gewann sie den Jugend hilft! Preis, 2017 die Goldene Göre und 2018 den WDR-Kinderrechtepreis.

Mit der Nominierung für den Deutschen Engagementpreis 2019 hat Generation Z nun die Chance auf den größten Erfolg ihrer Geschichte. Für den Preis war die Gruppe bereits 2017 nominiert. „Allein die Nominierung war damals eine große Ehre für uns und eine große Anerkennung für das, was wir tun. Natürlich hoffen wir, dieses Jahr als Preisträger ausgezeichnet zu werden“, zeigte sich Mirchandani hoffnungsvoll. Mit dem Preisgeld von 10 000 Euro wolle man dann weitere soziale Projekte und Einrichtungen in der Region unterstützen.

Auch nach dem Abitur wollen sich Lara Mirchandani und Sonja Schwieder weiterhin dem Thema Menschen und Kultur widmen. „Es ist einfach schön zu sehen, wozu junge Menschen fähig sind, was sie auf die Beine stellen können und wie sie an solchen Projekten wachsen“, sagte Sonja Schwieder mit Blick auf die Entstehung des Musicals. Für ihre Zukunft wünscht sie sich, als Lehrerin für Kinder an einer Grund- oder Förderschule diesen Weg fortsetzen zu können. Lara Mirchandani hat eine Zukunft als Eventmanagerin im Blick. Dinge zu organisieren mache ihr einfach Spaß, sagt sie. „Flaunt up to Date“ dürfte dafür das beste Beispiel sein.

An diesem Donnerstag um 18 Uhr feiert das Musical Premiere in der Gesamtschule Beuel, Siegburger Straße 321. Zu der kostenlosen Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Entscheidung über den Gewinner des Deutschen Engagementpreises 2019 fällt im Sommer.

05.06.2019: Lesung und Konzert mit Esther Bejarano,
einer der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz,
gemeinsam mit der Kölner Rap-Band Microphone Mafia
 
Am Mittwoch,  05.06.2019, um 14 Uhr wird Esther Bejarano die Integrierte Gesamtschule Bonn-Beuel besuchen. Am nächsten Tag ist die 94jährige in der Marie-Kahle-Gesamtschule in Bonn zu sehen. Sie liest aus ihrer Biographie und wird anschließend ein Konzert gemeinsam mit ihrem Sohn Joram und der kölsch-türkisch-italienischen Rap-Gruppe Microphone Mafia geben. Die Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Bonn statt.
 
Gesungen werden Lieder aus den jüdischen Ghettos und aus dem Widerstand sowie internationale Lieder gegen den Krieg und für soziale Gerechtigkeit.
Esther Bejarano und ihre Familie wurden als Juden verfolgt und inhaftiert. Esther überlebte unter anderem deshalb, weil sie im Mädchenorchester Auschwitz Akkordeon spielte.
Einige Mittelstufenklassen haben sich durch Stadtrundgänge in Beuel auf Konzert und Lesung vorbereitet. Mit Hilfe der Gedenkstätte Bonn wurden die Fluchtgeschichten von zwei jüdischen Beueler Mädchen – ungefähr gleichaltrig mit Esther Bejarano – aufgearbeitet und den Mitschülern präsentiert. Der einen, Margot Barnard, gelang die Flucht nach Großbritannien, die andere, Ruth Herz, wurde deportiert und ermordet.

Seit mehr als dreißig Jahren ist Esther Bejarano eine Kämpferin gegen das Vergessen. Sie mischt sich ein und engagiert sich auch heute noch gegen alte und neue Nazis, für Flüchtlinge und gegen Krieg. Dies wird ein weiterer Anknüpfungspunkt für die Schülerschaft und das Kollegium der Gesamtschule sein, die sich als Teil einer „Schule ohne Rassismus“ verstehen und dies im Alltag immer wieder neu denken und umsetzen müssen. 
Flaunt up to Date

Am 17.06 findet in der 3./4. Stunde eine interne Vorstellung für die Schülerinnen und Schüler der IGS statt. Die Vorstelleung findet in der Aula statt.

Dieses Jahr haben die Jugendlichen im Alter von 10 bis 19 Jahren das Musical "Flaunt up to Date" erstellt, in dem das Wirken von Influencern im Zentrum steht und gezeigt wird, wie diese Kinder und Jugendliche beeinflussen können. Insgesamt geht es aber auch darum, aufzuzeigen, wie der Umgang von Kindern und Jugendlichen von sozialen Medien bestimmt wird.

,,Wenn wir immer nur auf das kleine Display glotzen und die Wirklichkeit ausblenden, könnte man schon fast sagen, es regiert!"

Big Boss hat nur eins im Kopf. Er möchte die Welt regieren und alle mit seinen mysteriösen Flaunt- Handys manipulieren. In einem Ort wohnt Mila mit ihrer Familie und führt ein unbeschwertes Leben. Doch eines Tages versucht Big Boss auch ihre Familie zu manipulieren. Dabei verliert Mila alles was sie hat. Mila ist plötzlich auf sich alleine gestellt, aber sie lässt sich nicht unterkriegen und gibt ihren das Glauben an das Gute. Wird Mila es schaffen Big Boss zu besiegen?

BEUEL. Eine Geige und ein Fitnessgerät gehörten zu den Funden der Schüler, die am Wochenende Müll am Beueler Rheinufer gesammelt haben. Am Ende der Aktion kamen rund 300 Kilogramm Unrat zusammen.

Von Stefan Knopp, Generalanzeiger 15.04.2019

Leo und Levin sind konsequent: Die Bonner Abiturienten gehen nicht nur regelmäßig zu Fridays-for-Future-Demonstrationen, sondern machen auch bei Umweltaktionen mit. Etwa am Samstag: Da hatte die Schülervertretung der Integrierten Gesamtschule Bonn-Beuel zum Müllsammeln am Rheinufer eingeladen, und die Gymnasiasten waren diesem Aufruf gefolgt. „Es bringt ja nichts, wenn man nur redet“, meinte Leo. „Es müssen Taten folgen.“

Also statteten sie sich an der ersten von vier Stationen, die die Gesamtschüler zwischen Kennedy- und Nordbrücke aufgebaut hatten, mit Mülltüten und Handschuhen aus und machten sich auf die Suche nach Dingen, die andere Menschen weggeworfen hatten oder die vom Rhein ans Ufer gespült worden waren. Sie waren nicht die einzigen, die sich bewusst dafür auf den Weg gemacht hatten. Im Lauf des Nachmittags kamen immer mehr engagierte Bonner, um mitzuhelfen – teils mit der ganzen Familie. „Man muss etwas machen“, sagte Katja Jerschabek. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass man seine Abfälle wieder mitnehme, meinte sie. Den Müll aufzusammeln, sei eine gute Sache. „Aber die Ursache wird nicht angepackt. Nächste Woche sieht es hier wieder genauso aus.“ Die Verursacher sollten stärker kontrolliert und zur Kasse gebeten werden, forderte Jerschabek.

„Die Stadt Bonn sollte hier mehr Mülltonnen aufstellen“, meinte Alexandra Beecker, die sich spontan an der Aktion beteiligte, da sie mit ihrem Hund in dem Gebiet unterwegs war. Dann müsse man zum Beispiel Hundekotbeutel nicht so weit transportieren. Dennoch sei es das Sinnvollste, den Müll einzusammeln, sagte Elke Küpper, deren Söhne an der Durchführung der Aktion beteiligt waren. Sie stellte aber auch fest: „Das ist eine Sisyphos-Arbeit.“ Je länger man suche, desto mehr finde man.

Nördliches Rheinufer ist beliebter Treffpunkt
Und es wurde eine ganze Menge gefunden: eine kleine Geige, ein Fitnessgerät, Fahrradteile, eine Regentonne, jede Menge Verpackungsmüll, gebrauchte Einmalgrills oder auch Glasscherben. Bonnorange hatte das Arbeitsmaterial dafür bereitgestellt und holte die vollen Mülltüten auch ab, die mit Lastenfahrrädern an den Straßenrand gebracht worden waren. Nach Angaben der Schülervertretung kamen am Ende rund 300 Kilogramm Müll zusammen.

Die Helfer konnten sich zwischendurch mit Tee aufwärmen. Wer mitgeholfen hatte, durfte sich zum Dank an den Stationen mit Bio-Drinks, Müsliriegeln und Brötchen stärken. Letztere hatte die Bäckerei Elmar Klein gesponsert. Außerdem waren die Bioläden Momo und Alnatura beteiligt.

Hintergrund der Aktion ist, dass sich die Schülervertretung an der Fridays-for-Future-Bewegung beteiligt. „Wir werden von der Schule stark unterstützt“, sagte SV-Mitglied Tabea. Und da wolle man natürlich nicht nur fürs Klima demonstrieren, sondern auch selbst aktiv werden. Den nördlichen Rheinufer-Abschnitt hatten sich die Schüler ausgesucht, weil er von der Schule aus am nächsten liegt. „Wenn wir uns privat treffen, dann in diesem Bereich“, erklärte IGS-Schüler Levin. Fürs nächste Mal hoffte Tabea auf weitere Unterstützer. Denn die Sammelaktion solle in der Grillsaison wiederholt werden, sagte sie.

Am 28. März (Boys‘ and Girls‘ Day) haben die Klassen 5D und 5F unserer Schule einen Sozialtag zugunsten der Wend Raabo-Schule in Burkina Faso durchgeführt und insgesamt über 1500 Euro an Spenden gesammelt!!
Auch im Unterricht haben sich die Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend intensiv mit dem Leben im afrikanischen Land Burkina Faso auseinandergesetzt. Am 18. und 19.3. bekamen die Klassen Besuch von Susanne Berger, die schon oft in dem Land und an der Wend-Raabo-Schule zu Gast war und den Schülerinnen und Schülern durch ihre Erzählungen ein lebendiges Bild vom Leben vor allem der Kinder in Burkina Faso vor Augen führen konnte. Die Schülerinnen und Schüler konnten ausprobieren, wie aus traditionellen Stoffen Röcke gebunden werden, wie Wasser und andere Gegenstände auf dem Kopf getragen werden, wie aus Baumwolle Fäden gesponnen werden und vieles mehr. Am 29.3. besuchte uns abschließend mit vielen aktuellen Fotos aus Burkina Faso auch Kathrin Seyfarth, die Gründerin des Vereins Wunschträume e.V. Sie hat in Burkina Faso viele Projekte ins Leben gerufen, vor allem um vielen Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen. Der Verein ist eine humanitäre, regierungs- und glaubensunabhängige Organisation, die Projekte unterstützt, in denen es vorwiegend um Bildung/Ausbildung, Hygiene/Gesundheit und Armutsbekämpfung geht, mit dem Ziel einer Verbesserung der Lebensbedingungen vor allem für Mädchen und Frauen.
So wurde von Spendengeldern bisher u.a. auch die Wend Raabo-Schule nahe der Hauptstadt Ouagadougou gebaut und ausgestattet (Mobiliar, Bücher, Latrinen…). Ebenfalls wird für sozial schwache Familien oder Waisen-/Halbwaisenkinder das Schulgeld bezahlt und alle Kinder erhalten eine kostenlose warme Mahlzeit am Tag. Auch die Lehrer/innen werden von Spendengeldern finanziert.

Die Klassen 5D und 5F haben sich bei Frau Seyfarth gewünscht, dass ihre Spenden, die sie durch ihr soziales Engagement (u.a. Kuchenverkauf und Verkauf von Bastelarbeiten, Hilfe im Haushalt…) gesammelt haben zur Unterstützung der Wasserversorgung und der warmen Mahlzeit für die Schulkinder eingesetzt wird. Ganz herzlichen Dank für euren tollen Einsatz!!

Claudia Anthony

Hallo! Mein Name ist Hanni

ich bin gerade vier Jahre alt geworden und eine Golden Retriever Hündin. Neuerdings komme ich des Öfteren mit meinem Frauchen (Frau Fischer) in die Schule. Ich kriege dann immer so ein ehrlich gesagt etwas unbequemes Leibchen angezogen, da steht drauf „Therapie- und Begleithund“. Keine Ahnung, was das genau bedeutet, aber Frauchen war sehr stolz, als ich das Leibchen bekommen habe, und wir beide mussten ganz schön lange zur Hundeschule gehen, bis es soweit war. In der Schule von meinem Frauchen ist es anders als in der Hundeschule. Da gibt es gar keine anderen Hunde, dafür aber jede Menge Kinder. Es ist immer was los, und manchmal ist es auch ganz schön anstrengend für mich. Ich begleite mein Frauchen in ihre Klasse und helfe ihr beim Unterrichten. Naja, alles verstehe ich nicht von dem, was da so erzählt wird. Aber das ist nicht so schlimm. Die Kinder freuen sich auf jeden Fall immer sehr, wenn ich da bin. Ich werde viel gestreichelt und betüddelt, und wenn ich ein braver Hund bin (das bin ich eigentlich immer) und ab und zu kleine Kunststückchen mache, dann kriege ich auch viele Leckerlis. Manchmal liege ich auch einfach nur so rum oder ich setze mich zu einem Kind und lasse mir ab und zu ein bisschen den Kopf kraulen. Die sind alle wirklich sehr lieb zu mir! Ich war mit Frauchen auch schon in anderen Klassen zu Besuch. Da waren die Kinder dann auch total begeistert, mich zu sehen und etwas über mich und Hunde im Allgemeinen zu erfahren. Manchmal haben Kinder auch erstmal etwas Angst vor mir (unfassbar, wo ich doch so brav bin!), aber wenn sie mich dann besser kennen lernen, ist die Zurückhaltung meistens verschwunden. Eine Bitte habe ich aber doch noch an alle, die das jetzt lesen: Wenn ihr mich auf dem Flur seht oder ich mit euch im (Klassen-)Raum bin, dann verhaltet euch möglichst leise, nehmt Rücksicht auf mich und stürmt nicht alle gleichzeitig auf mich zu! Vielen Dank!

Eure Hanni

Kooperationsvertrag mit dem Deutschen Museum

Kooperationsvertrag zwischen dem Deutschen Museum Bonn und der IGS Bonn-Beuel:

Hier einige weitere Informationen zu der Veranstaltung am 13. Dezember vergangenen Jahres im Deutschen Museum Bonn.

Von links nach rechts: Herr Schmidt (schulfachlicher Dezernent der Bez.-Reg. Köln), Rainer Winand (Schulleiter der IGS Bonn-Beuel), Frau Dr. Niehaus (Leiterin des Deutschen Museums Bonn), Rita Siegemund (KURS Basisbüro), Dario Thomas (IHK Bonn/Rhein-Sieg).

Erfolgreiche Schüler und Schülerinnen
Erfolgreiche Schüler und Schülerinnen Frau Dr. Prochnow Penedo (rechts, Abteilungsleitung Jg. 8-10) und Doris Hoyer (Mitte, MINT-Koordinatorin) mit acht Schülerinnen und Schülern der IGS Bonn-Beuel, die am selben Tag das Zertifikat zur Teilnahme am Laborführerschein erhielten. Weitere Infos gibt es hier

Frau Dr. Prochnow Penedo (rechts, Abteilungsleitung Jg. 8-10) und Doris Hoyer (Mitte, MINT-Koordinatorin) mit acht Schülerinnen und Schülern der IGS Bonn-Beuel, die am selben Tag das Zertifikat zur Teilnahme am Laborführerschein erhielten.

Hier nochmal alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Laborführerscheins aus vier Bonner Schulen und offizielle Vertreter

Hier ein Artikel des Bonner Generalanzeigers zu dieser Veranstaltung:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/beuel/Der-Funke-soll-%C3%BCberspringen-article4019226.html

Ein weiterer Artikel zu diesem Tag aus der Pressebox der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein Sieg:
https://www.pressebox.de/pressemitteilung/ihk-bonnrhein-sieg/Experimentierkueche-und-ausserschulische-Lernorte/boxid/935292

IGS Projektwoche: Zauberhaft

IGS Projektwoche: Zauberhaft eisig inszenierter Märchenklassiker über die Kraft von Liebe und Freundschaft

Der Märchen Klassiker von Hans Christian Andersen „Die Schneekönigin“ begeisterte in der diesjährigen Projektwoche 150 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 5 im Gemeindesaal in Pützchen.

Die großartige Märchenerzählerin Esther Ribera mit ihrer Puppenbühne „papperlapupp“nahm die jungen Zuschauer*innen mit auf die abenteuerliche und zauberhaft inszenierte Reise der beiden unzertrennlichen Freunde, Gerda und Kai. Eines Tages jedoch ist Kai plötzlich wie verwandelt, gemein und abweisend zu seiner Freundin Gerda. Die Schneekönigin hat ihn zu sich in ihr mächtiges Schloss aus Eis und Schnee mitgenommen und hält ihn dort gefangen. Keiner weiß, was mit Kai geschehen ist, doch die mutige und tapfere Gerda kann ihren Freund aus der Macht der Schneekönigin befreien. Am Ende des Märchens siegt das Gute über das Böse, dank der Kraft von Freundschaft und Liebe.

Die Begeisterung der Schüler*innen zeigte sich am Ende der Aufführung nicht nur im lang anhaltenden Applaus für das Stück, sondern auch an den vielen Fragen zur Inszenierung selbst.
Fotos und Text Stefanie Stueber

Schulinfo

Wie risikobereit bist du?!

von Anna und Liev, Q1

Am 24.9.18 haben zwei Sportkurse der Q1 und viele Klassen der Sekundarstufe I an einer Forschungsreihe für die Max-Planck-Gesellschaft teilgenommen. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben eine Vielzahl von Entscheidungsspielen durchgeführt und wurden dabei von den Mitarbeitern beobachtet. Diese Beobachtung erfolgte unter den Aspekten „Welches Risiko gehen die Teilnehmerrinnen und Teilnehmer bei ihren Entscheidungen ein?“ und „Wie geduldig gehen sie an die Lösung des Spiels heran?“

Allen Teilnehmern wurden die Spielregeln ausführlich und für beide Altersgruppen im gleichen Wortlaut erklärt. Am folgenden Beispiel wurde die Arbeitsweise vorgestellt.
„Stell dir vor, du kannst entweder 1€ sichern haben oder ein Spiel mit mir spielen. Ich habe ein 2€-Stück. Hinter meinem Rücken nehme ich 2€ in eine Hand, die andere Hand bleibt leer. Errätst du, in welcher Hand ich das 2€-Stück halte, bekommst du 2€ on mir. Tippst du auf die leere Hand bekommst du kein Geld. Möchtest du das Spiel mit mir spielen, bei dem du Glück oder Pech haben kannst und entweder 2€ oder gar nichts bekommen oder lieber 1€ sicher bekommen?“
Für die Lösung der Spiele gab es kein „richtig“ oder „falsch“. Um die Motivation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Spiele zu erhöhen, wurde um echtes Geld gespielt. Die Betragshöhe war dabei abhängig von der getroffenen Entscheidung. Das erspielte Geld wurde am Ende allen ausgezahlt. Während der gesamten Spielrunde durfte niemand sprechen. Jeder Teilnehmer saß an einem Einzeltisch in der Aula und hat seine Ergebnisse direkt in ein nur für sie/ ihn zur Verfügung gestelltes I-Pad eingetippt. Am Ende der Spielrunde hat jeder Teilnehmer einen Fragebogen ausgefüllt, die Spielergebnisse wurden aber natürlich anonym erfasst.

Obwohl es ja bekanntlich ziemlich anstrengend ist, Entscheidungen zu treffen – noch dazu so viele innerhalb so kurzer Zeit, hat es beiden Altersgruppen sehr großen Spaß gemacht, an dieser Forschungsreihe teilzunehmen. Die Zeit ist geradezu verflogen. Wer hätte gedacht, dass es so viele unterschiedliche Entscheidungsspiele gibt, die die Teilnehmer jedes Mal wieder auf die Probe gestellt haben? Am Ende waren sich alle einig: alle würden gerne und jederzeit wieder für eine ähnliche Versuchsreihe zur Verfügung stehen und dass nicht nur, wegen Auszahlung der erspielten Gewinne. Diese hat jedoch definitiv dazu geführt, dass niemand leichtfertig unbedachte Entscheidung getroffen hat.

von Jashmia Sriparanthaman, 8E1, C. Neubauer

Am Montag, dem 24.September kamen Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts unter der Leitung von Herrn Dr. Schneider zu Besuch zur IGS. Die Max-Planck-Institute sind die renommiertesten Forschungseinrichtungen weltweit. Sie betreiben wissenschaftliche Forschungen in verschiedenen Bereichen wie Medizin, Naturwissenschaften, Mathematik, Psychologie und Anthropologie (Wissenschaft vom Menschen). Viele Nobelpreisträger haben an Max-Planck Instituten geforscht.

Am 24. September 2018 war der Max-Planck Tag und die Institute der Max-Planck-Gesellschaft stellten der Öffentlichkeit ihre Forschung vor (https://www.mpg.de/max-planck-tag). An diesem Tag kam Dr. Schneider vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn mit seinem internationalen Team zu uns an die IGS, um mit Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen Tests darüber durchführen, wie Risikobereit Jugendliche verschiedenen Alters sind und ob sich dieses im Verlaufe des Erwachsenwerdens ändert. Diese Untersuchungen sind Teil eines größeren Forschungsprojekts und die Tests wurden und werden an mehreren Schulen (auch im Ausland) durchgeführt und dann ausgewertet.

Für den Test hat jeder von uns ein Tablet bekommen, auf dem Fragen standen wie, ob man jetzt 100 Taler haben will oder ob man lieber in drei Wochen 120 Taler haben will. Viele ganz unterschiedliche Fragen wurden gestellt und wir mussten jeweils eine Entscheidung treffen. Das Geld haben wir dann tatsächlich in Euro umgerechnet ausgezahlt bekommen!
Insgesamt war das sehr spannend und sehr interessant. Toll, dass wir dadurch Teil einer großen wissenschaftlichen Studie geworden sind und wer weiß, vielleicht sind wir ja daran beteiligt, dass demnächst ein Nobelpreis an ein bonner Wissenschaftlerteam verliehen wird .

Lara Mirchandani von der IGS Bonn-Beuel gewinnt den 2. Preis beim Dr. Hans-Riegel-Fachpreis in Geographie an der Universität Bonn

Preise für die besten Facharbeiten: Sieger der Dr. Hans Riegel-Fachpreise an der Universität Bonn prämiert

Sind Elektroautos ein Gewinn für die Umwelt? Wie lösen sich Verkehrsstaus auf? Welche Bakterien besiedeln Münzen? Solche Fragen untersuchten Schüler aus der Region in ihren Facharbeiten. Die besten wurden nun im Festsaal des Universitätshauptgebäudes im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung mit den Dr. Hans Riegel-Fachpreisen ausgezeichnet.
Die Universität Bonn hat zusammen mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung die Dr. Hans Riegel-Fachpreise ins Leben gerufen, die nun zum zwölften Mal verliehen werden. Der Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Hoch, erklärt: „Seit 200 Jahren ist die Forschungsuniversität Bonn ein Ort für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Förderung von begabtem wissenschaftlichen Nachwuchs ist dabei eines unserer zentralen universitären Ziele, welches wir auch dank der Hans-Riegel-Fachpreise konsequent verfolgen können. Im Namen der Universität Bonn gratuliere ich den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern ganz herzlich zu ihren Leistungen!“
In diesem Jahr bewarben sich 115 Schüler von Gymnasien und Gesamtschulen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis in den Unterrichtsfächern Biologie, Geographie, Mathematik, Chemie, Physik und Informatik. „Die Dr. Hans Riegel-Stiftung begleitet junge Menschen auf ihrem Weg in ein naturwissenschaftliches Studium oder einen technischen Beruf“, sagt Dr. Reinhard Schneider, Vorstandsvorsitzender der Dr. Hans Riegel-Stiftung. „Mit diesem Wettbewerb finden und fördern wir die Talente, die Deutschland in Zukunft als gut ausgebildete Fachkräfte benötigt.“
Für den ersten Platz gibt es jeweils 600 Euro, für den zweiten 400 Euro und für den dritten 200 Euro. Die Schulen der Erstplatzierten bekommen außerdem als Anerkennung einen Sachpreis.
Die komplette Liste aller Preisträger:

Biologie:
Erster Platz: Paul Heller (Beethoven-Gymnasium Bonn); „Bakterielle Besiedelung von Münzen“
Zweiter Platz: Karline von der Gathen (Amos Comenius-Gymnasium Bonn); „Wasserlinse – die Pflanze der Zukunft?“
Dritter Platz: Charlotte Model (Städtisches Gymnasium Rheinbach); „Welchen Einfluss hat der abiotische Faktor pH-Wert im Boden auf das Verhalten des Lumbricus terrestris im Vergleich zu Dendobaena veneta?
Geographie:
Erster Platz: Lukas Reim (Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn); „Das Elektroauto aus ökologischer Sicht – ein Gewinn für die Umwelt?“
Zweiter Platz: Lara Mirchandani (Integrierte Gesamtschule Bonn-Beuel); „Medizintourismus in Bonn-Bad Godesberg – Chancen und Risiken“
Dritter Platz: Thomas Wester (Antoniuskolleg Neunkirchen-Seelscheid); „Küstenschutz in den Niederlanden zu Zeiten des Klimawandels“
Mathematik:
Erster Platz: Moritz Bender (Hardtberg-Gymansium Bonn); „Vorstellung der mathematischen Modellierung von Verkehrsstaubildung nach Nagel-Schreckenberg & Überlegungen zur Erweiterung des Modells bei Stauauflösung“
Zweiter Platz: Jonathan Wassermann (Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn); „Der Dualraum als Vektorraum“
Dritter Platz: Rebecca Fink (Erzbischöfliches St. Joseph-Gymnasium Rheinbach); „Euler und die sieben Brücken von Königsberg – Einblick in die Graphentheorie“
Chemie:
Erster Platz: Charlotte von dem Knesebeck (Amos-Comenius-Gymnasium Bonn); „Computergestützte Modellierung der Wirkungsweise des Schmerzmittels Morphin“
Zweiter Platz: Hanna-Lotta Lehmann (Amos-Comenius-Gymnasium Bonn); „Experimenteller Nachweis der Versauerung der Meere – Ursachen, Folgen, Handlungsmöglichkeiten“
Dritter Platz: Anastasia Siebers (Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn); „No Poo – Tensiden die Stirn bieten. Die Waschwirkung alternativer Shampoos“
Physik:
Erster Platz: Florian Pausewang (Schüler des Beethoven-Gymnasiums, LK am Clara-Schumann-Gymnasium Bonn); „Michelson-Interferometer – Grundlagen und eigene Experimente“
Zweiter Platz: Rebecca Luise Ankerhold (Schülerin des Erzbischöflichen Clara-Fey-Gymnasiums, LK am Aloisiuskolleg Bonn); „Messung von Feinstaub“
Dritter Platz: Benjamin Gundlach (Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn); „Stone skipping – Der optimale Wurf. Eine physikalische Untersuchung des Steinehüpfens auf dem Wasser“
Informatik:
Erster Platz: Simon Knott (Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn); „Entwurf und Entwicklung eines E-Government-Systems zur Digitalisierung des Entschuldigungsverfahrens“
Zweiter Platz: Christoph Schmitz (Städtisches Gymnasium Rheinbach); „Entwicklung der SGR-Schulrallye-App für iOS mit Swift und Xcode“
Dritter Platz: Justus Mairböck (Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn); „Tracking von Mobilfunkgeräten mithilfe von WLAN“

Weitere Informationen zu den Dr. Hans Riegel-Fachpreisen:
https://www.uni-bonn.de/drhansriegelfachpreise

TriOlympIGS Lehrerstaffel

In Gemeinschaft Stark gerockt!
Auch in diesem Jahr landete die Lehrerstaffel beim Cologne Triathlon Weekend wieder erfolgreich unter den Top Ten. Wie auch in der Schule wurde hier je nach individueller Stärke das Team nach vorne gebracht:
Kai Bachmann, Paul Habricht und Andrea Suminski schwammen, radelten und liefen in der Sonne des schönen Fühlinger Sees in Köln. Nachdem Kai Bachmann (diesmal mit Neoprenanzug) in persönlicher Bestzeit das Wasser durchkrault hatte (1500m in 22:45 Min), trat Paul Habricht bei ordentlich Wind an der A1 kräftig in die Pedale (45km in 1:18:59 St.) und nach einem Blitzwechsel lief Andrea Suminski die 10km mit 49:05 min und viel Applaus in ihrer anvisierten Zielzeit

Insgesamt freute sich die Staffel damit über den 9. Platz. Nach dem gemeinsamen Zieleinlauf konnten die drei Athleten das Buffet aus Obst, Süßigkeiten und alkoholfreiem Bier sehr genießen. Am Zielbuffet tut's nicht mehr weh!

Sankt Martinszug 2018